144 Länder stimmten in New York für den Österreicher, 10 Länder gegen ihn und 13 enthielten sich. Damit kann Türk seine Arbeit für weitere vier Jahre fortsetzen. Zuvor war Kritik an ihm laut geworden, unter anderem aus den USA, Israel und Russland. Washington hatte zudem im Falle einer Wiederwahl mit finanziellen Konsequenzen gedroht. Als Menschenrechtskommissar hatte Türk vor allem Israel und Russland in der Vergangenheit mehrmals kritisiert. Er verurteilte das Vorgehen des israelischen Militärs im palästinensischen Gazastreifen. Russland warf er Menschenrechtsverletzungen im Krieg gegen die Ukraine vor.
Türk bekleidet den Posten seit Oktober 2022. Seine neue Amtszeit beginnt im Oktober dieses Jahres und endet planmäßig 2030.
Diese Nachricht wurde am 25.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
