Für das laufende Jahr erwartet er nun ein preisbereinigtes Plus des Bruttoinlandsprodukts von einem Prozent statt wie bisher 0,5 Prozent. Für 2027 wird unverändert mit einem Wachstum von 1,3 Prozent gerechnet. Die Anzeichen für eine Erholung der Konjunktur hätten sich nach mehreren Jahren der Schwäche bereits in den vergangenen Monaten verdichtet, sagte der Chefvolkswirt des Verbands, Bley. Die deutsche Wirtschaft wachse seit drei Quartalen in Folge. Das Niedrigwasser im Rhein und die Hitzewelle würden diese Entwicklung nur vorübergehend bremsen. Verantwortlich für den Aufschwung seien eine allmähliche Belebung der Industrie, mehr Dynamik im Baugewerbe und starke Exporte.
Zugleich erwartet der Verband einen Anstieg bei den Preisen. Die Inflationsrate in diesem Jahr prognostiziert er weiter bei 2,8 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
