Dlf 07.09.2026
14:46 Uhr

Neuer Bericht - Weltorganisation für Meteorologie: Hitzewellen und Brände verschärfen Luftverschmutzung


Hitzewellen und Waldbrände erschweren nach einem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie, WMO, die Bemühungen um saubere Luft. Die Gesundheit vieler Menschen und Ökosysteme seien gefährdet.

Neuer Bericht - Weltorganisation für Meteorologie: Hitzewellen und Brände verschärfen Luftverschmutzung
Zwar hätten strengere Regeln in Europa und Nordamerika Emissionen aus Industrie und Verkehr in den vergangenen Jahren gesenkt. Die Feinstaub-Belastung durch Brände habe zugleich aber zugenommen. Die winzigen Partikel könnten tief in Lunge und Blutkreislauf gelangen. Dadurch steige unter anderem das Risiko für Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfälle und Lungenembolien. Feinstaub, der bei der Verbrennung von Vegetation entsteht, sei zudem deutlich problematischer als Feinstaub aus anderen Quellen wie Autoabgasen.
Steigende Temperaturen begünstigen dem WMO-Bericht zufolge nicht nur extreme Brände. Sie förderten auch die Bildung von bodennahem Ozon. Dabei handelt es sich um ein Reizgas, das Atemwege, Landwirtschaft und Ökosysteme schädigen kann. 
Die Weltorganisation für Meteorologie veröffentlichte ihren jährlichen Bericht zu Klima und Luftqualität anlässlich des internationalen Tags der sauberen Luft.
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.