Dlf 14.08.2026
06:42 Uhr

Trockenheit - Waldbrände in mehreren Bundesländern - Evakuierung in der Eifel


Der Waldbrand im nordrhein-westfälischen Kreis Düren bedroht weiter ein Wohngebiet. Nach jüngsten Berichten ist das Feuer nahe dem Ort Hürtgenwald bis auf weniger als 200 Meter an den Ortsteil Gey herangerückt. Dessen 1.800 Einwohner wurden inzwischen evakuiert.

Trockenheit - Waldbrände in mehreren Bundesländern - Evakuierung in der Eifel
Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr - auch aus anderen Regionen - sind vor Ort. Mehrere Löschhubschrauber bekämpfen die Flammen aus der Luft. Wegen der sich zuspitzenden Lage wurde der Krisenstab des Kreises Düren einberufen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gab es am Vormittag auch im nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerium eine Krisensitzung mit Fachleuten.
Das NRW-Innenministerium ruft die Bevölkerung dazu auf, Wälder nicht zu betreten. Brände könnten sich rasend schnell ausbreiten. Zudem seien die meisten Feuer auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen, hieß es.

Waldbrände auch in anderen Landesteilen

In der Nähe der sächsischen Stadt Plauen versuchen die Einsatzkräfte ein Feuer in einem Trinkwasserschutzgebiet einzuhegen. Das betroffene Gebiet werde zudem mit einer Drohne überwacht, um gezielt Glutnester aufzuspüren, hieß es. Im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt kämpfen rund 250 Einsatzkräfte unterstützt von einem Löschflugzeug auf mehreren Hektar gegen einen Waldbrand.
Auch im Saarland brennt es. Dort bekämpfen hunderte Feuerwehrleute einen Waldbrand bei Ottweiler. Im rheinland-pfälzischen Kreis Bernkastel-Wittlich brennen etwa fünf Hektar Wald. Zwei Brände im hessischen Kreis Groß Gerau führten zu Straßensperrungen.

Aus dem Deutschlandfunk-Programm

Waldbrand in NRW: Über 2000 Menschen evakuiert – Feuer noch nicht unter Kontrolle
Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.