Wittig erklärte, sie glaube, eine 40-Prozent-Partei könne man dann nicht einfach ausschließen. Zumal diese ein großes Wählerpotenzial repräsentiere. Die BSW-Spitzenkandidatin wurde gefragt, ob sie sich der Einschätzung des Landesverfassungsschutzes anschließe, dass die AfD gesichert rechtsextremistisch sei. Darauf antwortete Wittig, sie wisse nicht, ob das ihre Einschätzung sei. Sie halte die AfD für eine Partei, die für viele wichtige Probleme keine Lösungen habe. Das Gleiche treffe aber auch auf die CDU zu.
Der AfD-Spitzenkandidat Siegmund bekräftigte, dass er sich nur zur Wahl als Ministerpräsident stellen werde, wenn seine Partei die absolute Mehrheit holen und allein regieren könne. Nur so könne nach der Wahl auch das umgesetzt werden, was die AfD angekündigt habe, sagte Siegmund im ZDF.
Der Landtag von Sachsen-Anhalt wird am Sonntag neu gewählt. Aktuellen Umfragen zufolge liegt die AfD klar vor der CDU und das BSW knapp unter der entscheidenden 5-Prozent-Hürde.
Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
