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18.08.2026
20:00 Uhr
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Als F.A.Z.-Korrespondentin verbrachte sie die Neunzigerjahre in Moskau. Nun erzählt Christiane Hoffmann selbstkritisch vom Niedergang der deutsch-russischen Beziehungen und vom Suizid einer Freundin.

Man kann das Buch von Christiane Hoffmann auf sehr verschiedene Weisen lesen. Als Sachbuch einer kundigen Autorin, die die Entwicklung von der Sowjetunion in den Achtzigerjahren bis zum Russland von heute verfolgt. Im Zentrum steht dann die Frage, wohin die Ukraine gehört. Aber es ist auch der sehr persönliche Bericht einer Frau, die nach vier Jahrzehnten einen Menschen verloren hat. Eine Frau, die nach den Gründen sucht, warum ihre liebste Freundin nicht mehr mit dem Leben zurechtkam und den Freitod suchte.
Mit Norbert Scheuer hat die Eifel ihren Weg auf die Landkarte der deutschen Gegenwartsliteratur gefunden. Auch im neuen Roman, „Holunderholz“, spielt die Vergangenheit in die Verhaltensweisen der Akteure entscheidend hinein.
Hommage an das Radio: Das dänische Kammerballetten tritt mit dem Barockensemble Concerto Copenhagen auf und verhandelt das Verhältnis der Künste neu.
Lars Jessens Kinofilm „Spaziergang nach Syrakus“ handelt von einem Ausbruch aus der DDR, der aber dezidiert keine Republikflucht sein soll – und lebt von den fabelhaften Hauptdarstellern Charly Hübner und Lina Beckmann.
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