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16.03.2026
10:34 Uhr
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Ob Weltreise oder Weiterbildung: Viele Menschen träumen von einer Auszeit. Doch Sparprogramme und Stellenabbau machen die Entscheidung schwierig.

Am Anfang war die Krise – und Christian Eckert schlicht genervt vom Lockdown und dem Arbeiten in den eigenen vier Wänden, den vierjährigen Sohn stets mittendrin. Da kam ein Zeitungsartikel gerade recht: Volkswagen ermöglicht seinen Beschäftigten ein Sabbatical von bis zu sechs Monaten, so die Botschaft. Eckert rief spontan im Vorstandsbüro an. Ob das auch für Abteilungsleiter gelte, wollte er wissen, bekam grünes Licht und startete zusammen mit seiner Frau, ebenfalls VW-Führungskraft, in anderthalb Jahre Vorbereitung für fünf Monate Familienauszeit in Singapur, Australien und Neuseeland ab September 2022. „Aus einer spontanen Reaktion wurde eine lange Planung“, so der Manager aus dem VW-Fachbereich Digitalisierung und Elektrifizierung.
Drei Jahre lang hat das King's College die Dissertation Walter Homolkas aus dem Jahr 1992 geprüft, um am Ende Änderungen zuzulassen. Die Universität Potsdam hielt still. Ein fragwürdiges Vorgehen.
Wer eine Abschlussarbeit schreibt, befindet sich in einem psychologischen Ausnahmezustand – in dem ein gelöschter Absatz dramatischer wirkt als eine verpasste Bahn und der nächste Kaffee die Rettung sein wird. Ganz bestimmt.
Viele Hochschulen versuchen, den Prüfungsbetrug durch KI mit eidesstattlichen Versicherungen zu bremsen. Das ist eine unangemessene Kriminalisierung.
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