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01.10.2026
11:12 Uhr
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Gut für Sparer: Die Renditen am Anleihemarkt steigen deutlich. Aber natürlich wachsen auch die Risiken. Ein Chefvolkswirt findet deutliche Worte.

Viele Jahre lang haben Privatanleger Anleihen wegen der niedrigen Zinsen gemieden. Seit 2022 steigen nun die Zinsen, und gerade klettern sie sogar rasant. Man bekommt nun sogar selbst von nahezu erstklassigen Schuldnern wieder einen Inflationsausgleich – zumindest wenn man die Zinsen vor Steuern betrachtet. Beispiele dafür aus diesem Monat: Die amerikanische Staatsanleihe mit zehn Jahren Laufzeit kletterte erstmals seit 2007 auf mehr als 5 Prozent und erreichte diese Woche 5,3 Prozent, japanische Staatsanleihen werfen erstmals seit 1996 gut 3 Prozent ab. Die deutsche Förderbank KfW stockte am 22. September eine Anleihe um 3 Milliarden Euro auf, die bis November 2032 jährlich immerhin 2,625 Prozent Zinsen (Kupon) abwirft.
Viele Anleihen haben sich deutlich verbilligt, ihre Renditen sind gestiegen. Viele Anleger fragen sich, ob sie nun investieren sollen. Wie das geht – vom ETF bis zur Einzelanleihe.
Von der „Tulpenmanie“ über den legendären Kurssturz 1929 bis zum Kollaps von Lehman Brothers 2008. Immer wieder kam es zu schwarzen Freitagen und düsteren Montagen – eine kleine Geschichte des „Börsenkrachs“ und seiner Ursachen.
Das Zivilrecht ordnet das gesellschaftliche Miteinander und garantiert die Freiheit des Einzelnen. Dadurch trägt es zur Verteidigung des Rechtsstaats bei.
Redakteur in der Wirtschaft.
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