FAZ 07.10.2026
07:07 Uhr

(+) Edelmetall: Angst vor einer Eurokrise stützt den Goldpreis


Der Goldpreis ist seit Januar um mehr als ein Viertel gefallen. Jetzt sehen Analysten eine Unterstützung von unerwarteter Seite. Seit rund einer Woche registrieren Goldhändler wieder eine stärkere Nachfrage.

(+) Edelmetall: Angst vor einer Eurokrise stützt den Goldpreis

Zeiten steigender Zinsen sind schlecht für das unverzinste Gold. Wenn dann auch noch der Dollar stärker wird, die Währung, in der Gold auf den Weltmärkten gehandelt wird, dann belastet das den Preis. Seit Januar hat der Goldpreis rund 26 Prozent verloren. Am Dienstag notierte er auf 4154 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Nach einem starken Preisrückgang bis zum Sommer und einer kleineren Korrektur Ende September scheint der Preis sich oberhalb von 4000 Dollar „fürs Erste eingependelt“ zu haben, wie Commerzbank-Analystin Barbara Lambrecht schreibt.

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Redakteur in der Wirtschaft.

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