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14.09.2026
09:06 Uhr
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Der kleine Ort Ollolai auf Sardinien war einer der ersten, der Häuser für einen Euro verkaufte. Die Initiative sollte neues Leben in das Bergdorf bringen. Ein guter Deal für die Gemeinden, aber auch für die Käufer?

Als Cyril Cortés eines Abends vor dem Fernseher saß, sah er etwas, das selbst für die an Wundern nicht arme Welt des Fernsehens erstaunlich klang: ein Haus auf Sardinien für einen Euro. Der Bürgermeister des kleinen Bergdorfs Ollolai warb im französischen Fernsehen um neue Bewohner für die leer stehenden Häuser seines Ortes. Cortes und seine Frau Carine, beide ohnehin verliebt in Italien, schickten noch am selben Abend ihre Bewerbung ab, samt Lebenslauf und Motivationsschreiben. „Eineinhalb Jahre haben wir nichts gehört“, erzählt der Achtundvierzigjährige. Dann wurden die beiden zur Besichtigung eingeladen.
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