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13.08.2026
07:20 Uhr
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Die Produktion zieht an, die Investoren kehren zurück: Das ölreichste Land der Welt steht vor einem Ansturm auf seine Ressourcen – vor allem aus den USA. Ob das Venezuela zugutekommt, scheint noch fraglich.

Inzwischen meldet sich auch die Venezolanische Zentralbank wieder ins Leben zurück. Nach sieben Jahren eisigen Schweigens unter dem ehemaligen Machthaber Nicolás Maduro veröffentlichte das Institut erstmals wieder offizielle Zahlen. Sie künden von einer Kehrtwende. Die Handelsbilanz im ersten Quartal des laufenden Jahres wies Ölexporte im Wert von 5,49 Milliarden Dollar auf. Die Antikorruptionsorganisation Transparency Venezuela teilte mit, die Ölförderung stieg von 924.000 Barrel (Fass: 159 Liter) pro Tag im Januar auf 1,2 Millionen Barrel im Juni, was einem Plus von rund 28,5 Prozent entspricht. Die Exporte im Mai erreichten 1,3 Millionen Barrel, also eine Steigerung von 70 Prozent gegenüber dem Januar. Im ersten Halbjahr seien schätzungsweise 196,3 Millionen Barrel gefördert und 190,5 Millionen Barrel exportiert worden.
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