Nach mehr als 24 Stunden im Weltraum fällt der Bordcomputer des Raumschiffs aus, Astronaut Gordon Cooper muss die Landung manuell einleiten. Sechs Tage später steht er vor dem amerikanischen Präsidenten, der ihm eine Ehrenmedaille überreicht und in einer kurzen Rede ein Loblied auf die menschlichen Fähigkeiten singt: „Ich denke, was uns während dieses Fluges am meisten bewegte, war die Erkenntnis, dass, wie außergewöhnlich Computer auch sein mögen, wir ihnen noch etwas voraushaben und dass der Mensch noch immer der außergewöhnlichste Computer von allen ist.“ Was John F. Kennedy im Mai 1963 äußerte, war damals so wenig falsch wie heute: Das menschliche Gehirn verarbeitet Informationen auf gänzlich außergewöhnliche Weise, es kennt die scharfe Trennung zwischen Prozessoreinheit und Speicher nicht und verbraucht angesichts seiner Leistung ungewöhnlich wenig Energie.
