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10.03.2026
09:33 Uhr
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In Iran kämpfen die Mullahs nach außen und innen ums Überleben. Der Druck auf die Menschen wird immer größer. Sie befürchten, dass die Islamische Republik überleben wird.

Im Iran herrscht Krieg. Bomben fallen auf iranische Städte. Sie zerstören Häuser, Existenzen, Leben. Menschen versuchen, aus den am stärksten betroffenen Orten zu fliehen, vor allem aus der Hauptstadt Teheran. Im Iran gibt es keine Schutzbunker, Zuflucht gibt es oft nur auf dem Land. Die Zahl der zivilen Todesopfer steigt täglich. Zudem hat das Regime das Internet gekappt: Die Bevölkerung ist sowohl von verlässlichen Informationen als auch von Kontakt zu Angehörigen abgeschnitten. Es ist nicht absehbar, wohin dieser Krieg führen wird.
Iran hat sich seit Jahrzehnten auf den Kriegsfall vorbereitet. Die Strukturen des Systems sind dafür geschaffen worden.
Irans Angriffe auf Ölanlagen der arabischen Nachbarn offenbaren die Strategie der Mullahs: Für die Weltwirtschaft soll der Krieg zu teuer werden. Für die Zeit danach hat die Führung ein Vorbild in der Region.
Über Jahrzehnte wurde das Regime in Iran von Milizen wie Hizbullah, Hamas und Huthi beschützt. Die „Schattenarmee“ kann Teheran jetzt aber nicht mehr helfen.
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