FAZ 01.08.2026
08:22 Uhr

(+) Leopold Aschenbrenner: Deutsches KI-Wunderkind in Nöten


Der gebürtige Deutsche Leopold Aschenbrenner galt in der KI-Szene als eine Art Branchenprophet. Jetzt hat er mit seinem Hedgefonds einen jähen Fall erlebt.

(+) Leopold Aschenbrenner: Deutsches KI-Wunderkind in Nöten

Er wurde „KI-Nostradamus“ oder auch „KI-Orakel“ genannt. Mit diesem Nimbus hat der gebürtige Deutsche Leopold Aschenbrenner in Kalifornien den Hedgefonds Situational Awareness aufgebaut. Damit investierte er in Unternehmen, die vom gegenwärtigen Investitionsrausch rund um Künstliche Intelligenz profitieren. Er fuhr üppige Renditen ein und festigte so seinen Ruf als Wunderkind. Jede seiner Anlageentscheidungen wurde in der KI-Szene und auch an der Wall Street aufmerksam verfolgt. Wenn er in Unternehmen investierte, erlebten deren Aktien oft größere Kurssprünge.

Chinas Chipunternehmen schließen zur Konkurrenz auf. Die Aktienkurse von Samsung, Nvidia und SK Hynix fallen deutlich. Bange Blicke richten sich auf die Investitionen der amerikanischen Techunternehmen.

Eine Rentnerin will ins Seniorenheim ziehen und dafür ihre Wohnungen verkaufen. Sie fragt sich, wie sie das Geld am besten anlegt.

Ken Griffin ist der reichste Hedgefondsmanager der Welt. Ob Börse, Erdgasfelder oder Politik: Er mischt überall mit. Und könnte sich sogar vorstellen, amerikanischer Präsident zu werden.

Wirtschaftskorrespondent in New York.

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