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25.07.2026
17:02 Uhr
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Mit Erfolgsgier und Ohrfeigen setzen Sportfunktionäre und Ärzte in Montreal den Einsatz einer Injektion durch, die als „Kolbe-Spritze“ für eine gewaltige Blamage des westdeutschen Sports steht.

Pure Begeisterung sprach aus August Kirsch. Diese Präparate, welche die Mannschaftsärzte im Schwimmen, Bahnradfahren und im Rudern den Athleten per Spritze verabreichten, seien ein Riesenerfolg für den westdeutschen Sport, sagt der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) im Gespräch mit dem Sportmediziner Heinz Liesen hocherfreut. Beide waren sich im Juli 1976 im olympischen Dorf von Montreal zufällig begegnet. „Wunderbar, das wäre toll“, erinnerte sich Liesen später an das überschwängliche Lob des Funktionärs: „Und ich sollte das bei den Leichtathleten auch anwenden.“
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