|
18.09.2026
06:57 Uhr
|
Ein streitbarer Kritiker der Billigmoderne und leidenschaftlicher Kämpfer für ein Bauen im Geist der europäischen Stadtgesellschaft: Zum 80. Geburtstag des Architekten Hans Kollhoff

Wenn man auf das alte Hafengebiet Rotterdams auf der Südseite der Maas schaut, erhebt sich dort eine dichte kleine Stadt mit grün leuchtenden Kupferdächern. Im Vordergrund stehen dreigeschossige, backsteinerne Reihenhäuser mit steilen Dächern, wie man sie von den alten Rotterdamer Lagerhäusern kennt, dahinter am Laan-op-Zuid-Boulevard ein siebzehngeschossiges Hochhauspaar, das, ebenfalls mit Backsteinfassaden und Giebeldächern ausgerüstet, nicht nach „Hochhaus“, sondern wie „hohe Häuser“ aussieht. Zwischen den beiden Blöcken findet sich ein kleiner öffentlicher Platz, der durch die Ecktürme gefasst wird.
Wie soll unser Land in zehn Jahren aussehen? Das hat das Zukunftsmagazin Frankfurter Allgemeine Quarterly kluge Köpfe im ganzen Land gefragt. Heute: Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang.
Ein Stück, das zu sich selbst findet: Berlins Komische Oper inszeniert sich mit Reimanns „Lear“ wieder einmal einen spektakulären Saisonauftakt.
Schreiben als Ersatz für Schießen: Michael Strunges Lyrik diente wesentlich dazu, innerem Wüten eine Form zu geben. Nun ist sie auf Deutsch zu entdecken, editorisch interessant verquickt mit einem Essay.
Redakteur im Feuilleton / Frankfurter Allgemeine Quarterly.
Schlagworte: