FAZ 20.05.2026
08:23 Uhr

Business-Ticker: Unicredit kommt nicht zur Hauptversammlung der Commerzbank


Anklage gegen Tengelmann-Chef Christian Haub erhoben +++ Ifo: Jeder fünfte Selbstständige sieht wirtschaftliche Existenz gefährdet +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.

Business-Ticker: Unicredit kommt nicht zur Hauptversammlung der Commerzbank

Unicredit kommt nicht zur Hauptversammlung der CommerzbankDer ungeliebte Großaktionär Unicredit wird aller Voraussicht nach an der Hauptversammlung der Commerzbank an diesem Mittwoch in Wiesbaden nicht teilnehmen. Unicredit hat nach Informationen der F.A.Z. die am 13. Mai endende Frist verstreichen lassen, bis zu der man sein Stimmrecht für das Aktionärstreffen hätte registrieren lassen müssen, berichtet unser Kollege Hanno Mußler. Nun könnte Unicredit nur noch dann auf der um 10 Uhr beginnenden Hauptversammlung auftreten, indem ein anderer Aktionär ihr eine Vollmacht für seine Anteile erteilt.  Dies gilt als sehr unwahrscheinlich, zumal Unicredit-Chef Andrea Orcel schon am 20. April hatte durchblicken lassen, dass Unicredit so lange nicht die Hauptversammlung etwa mit Gegenanträgen stören wolle, bis Unicredit „in“ sei, also die Kontrolle über die Commerzbank übernommen habe.Derzeit hält Unicredit nahezu 30 Prozent aller Commerzbank-Aktien mit Stimmrecht und könnte angesichts von üblichen Anwesenheitsquoten von in diesem Jahrzehnt höchstens 67 Prozent des Aktienkapitals am Mittwoch theoretisch Mehrheiten erreichen. Der Bund, der in der Vergangenheit sein Stimmrecht auf Commerzbank-Hauptversammlungen immer ausgeübt hat und auch diesmal seine noch 12 Prozent einsetzen dürfte, könnte bei Anwesenheit von Unicredit allenfalls Dreiviertel-Mehrheiten gegen sich verhindern. Doch den ganz großen Showdown zwischen Unicredit und Vertretern der Bundesregierung, die das Vorgehen der italienischen Bank ablehnt, wird es am Mittwoch noch nicht geben.

Razzia bei Nestlé-Tochter Perrier in FrankreichFranzösische Ermittler haben eine ​Abfüllanlage der Wassermarke Perrier und ein Labor ⁠des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé durchsucht. Nestlé bestätigte die Razzien. Eine Sprecherin betonte: „Wir kooperieren weiterhin in vollem ‌Umfang mit den zuständigen Behörden.“ Die Antibetrugsbehörde lehnte eine Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters ab. Die Pariser Staatsanwaltschaft war ‌zunächst nicht ‌für einen Kommentar zu erreichen.Den Razzien gingen einem Bericht von Radio France zufolge Ermittlungen voraus, die ​nach einer Anzeige ⁠einer Verbrauchergruppe wegen „Täuschung“ bei der Pariser Staatsanwaltschaft eingeleitet worden waren. Perrier steht ​seit Monaten unter Beobachtung, seit französische Medien 2024 berichtet ⁠hatten, dass die ‌Marke unerlaubte Wasseraufbereitungsverfahren zur Verhinderung von Verunreinigungen eingesetzt habe. Dadurch sei das Wasser nicht mehr ⁠als natürliches Mineralwasser ⁠zu bezeichnen gewesen. Ein französisches Gericht hatte ⁠Ende 2025 ​eine ⁠von einer anderen Verbrauchergruppe ​gegen Perrier angestrengte Klage abgewiesen. 

Panzerbauer KNDS trennt sich von Aktien des Zulieferers RenkDer deutsch-französische Panzerbauer KNDS ⁠trennt sich von gut einem Drittel seines Aktienpakets des Getriebeherstellers Renk. KNDS platziert über Nacht 5,8 Millionen Aktien des Augsburger Unternehmens, bei dem der Rüstungskonzern zum Börsengang als Ankeraktionär eingestiegen war. ‌Das entspricht einem Anteil von 5,8 Prozent; zehn Prozent will KNDS offenbar behalten. Renk ist einer der wichtigsten Getriebelieferanten für KNDS-Panzer wie den „Leopard 2“. Die Renk-Aktien würden institutionellen Investoren voraussichtlich ‌zu einem Preis von ‌45,10 Euro angeboten, teilten die begleitenden Banken am Dienstagabend mit.Das spricht für eine gute Nachfrage: Der Preis liegt 15 Cent höher als die Banken zunächst avisiert hatten. Er entspricht nur einem relativ geringen ​Abschlag von 2,5 Prozent auf den Xetra-Schlusskurs ⁠vom Dienstag. Die Renk-Aktien hatten dort mit 46,27 Euro vier Prozent fester geschlossen. KNDS winkt damit ein Erlös von ​rund 262 Millionen Euro – und ein saftiger Gewinn. KNDS strebt ​noch vor der Sommerpause selbst an die ​Börsen in Paris und Frankfurt. 

Sammelklage gegen Amazon Prime: Kläger gehen von Scheitern aus Eine Sammelklage von bisher 220.000 deutschen Verbrauchern gegen die Werbepraxis beim Streamingdienst Amazon Prime droht in erster Instanz zu scheitern. Das Bayerische Oberste Landesgericht hat bei der Verhandlung am Dienstag in München erhebliche Zweifel an der Zulässigkeit der Klage aufgeworfen, teilte die Verbraucherzentrale Sachsen, die die Sammelklage gebündelt und vor Gericht gebracht hatte, nach der mündlichen Verhandlung mit. Ein Gerichtssprecher sagte, die Entscheidung, die am 17. Juli verkündet werden soll, sei offen. Es gebe Zweifel, ob Amazon tatsächlich in den Nutzungsbedingungen Werbefreiheit zugesichert habe. Die entsprechenden Klauseln, die die Klageseite angeführt habe, sehe das Gericht nicht so eindeutig wie die Kläger.

Kreuzfahrtreisen bei Deutschen beliebt wie nie – 2026 Rekord erwartet Die deutsche Reisebranche rechnet auch nach dem Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff mit einem weiteren Rekordjahr für ⁠den Urlaub auf hoher See. „2026 setzt sich der Nachfrageanstieg fort“, teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters mit. „Wir rechnen für dieses Jahr weiterhin mit wachsenden Passagierzahlen.“ Die Kreuzfahrtbranche blickt auf ein Rekordjahr zurück: 2025 traten 1,51 Millionen Menschen eine Hochseekreuzfahrt ‌von einem der deutschen Häfen an der Nord- und Ostsee an – so viele wie noch nie, wie das Statistische Bundesamt bekanntgab. Das waren 4,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 betrug der Anstieg ‌13,5 Prozent. Während der Pandemie waren ‌die Zahlen wegen der Reisebeschränkungen eingebrochen.„Kreuzfahrten waren auch 2025 der Wachstumsmotor für die deutsche Reisewirtschaft“, betonte der DRV. Die Deutschen gaben demnach für Hochsee- und Flusskreuzfahrten rund 6,7 Milliarden Euro aus und damit acht Prozent mehr als im Vorjahr. „Die Kreuzfahrt überzeugt mit klar kalkulierbaren ​Leistungen und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis“, so der Reiseverband zur wachsenden Beliebtheit.Dieser ⁠tut offenbar der Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“ während einer Atlantikreise mit drei Todesfällen keinen Abbruch. Das Hantavirus ist ein weltweit verbreiteter ​Erreger, der vor allem von Nagetieren wie Mäusen und Ratten übertragen wird. Während Infektionen in Mitteleuropa oft mild oder sogar ohne Symptome verlaufen, können bestimmte Virus-Stämme ⁠im Ausland ‌lebensgefährlich sein.

Französische Mistral kauft österreichisches KI-Startup Emmi AIDer französische KI-Entwickler Mistral übernimmt das österreichische Startup Emmi AI. ​Damit will das Unternehmen sein Angebot für Industriekunden in Europa ausbauen, teilte Mistral am Dienstag ⁠mit. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Emmi AI aus Linz ist auf Modelle spezialisiert, die komplexe physikalische Vorgänge wie Luftströmungen, Wärmeübertragung und Materialbelastung berechnen können. Mistral-Chef Arthur Mensch erklärte, die Übernahme ‌solle die Position seines Unternehmens als Partner für Hersteller in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und der Halbleiterfertigung stärken.Mistral AI ist eine 2023 gegründete Firma aus ‌Paris, das große Sprachmodelle entwickelt ‌und zu den führenden europäischen Anbietern von Künstlicher Intelligenz (KI) zählt. Es entwickelt kundenspezifische KI-Programme für die Industrie. Solche spezialisierten Modelle seien allgemeinen Standardlösungen überlegen, so das Unternehmen. Mit der Technik von Emmi AI lassen ​sich physikalische Prozesse in der realen Welt ⁠künftig präziser simulieren. 

Opel-Mutter Stellantis will E-Auto für 15.000 Euro bauenDer Autokonzern Stellantis will seinen ersten Elektro-Kleinwagen nach neuen EU-Vorgaben in Italien bauen. Das noch namenlose Fahrzeug soll ab 2028 im italienischen Werk Pomigliano vom Band laufen, wie die Opel-Mutter mitteilte. Dort wird bislang der Fiat Panda gebaut.Das Auto soll den angekündigten EU-Vorgaben für das „E-Car“ entsprechen, die es europäischen Herstellern ermöglichen sollen, kostengünstige Kleinwagen in Europa zu bauen und zu vermarkten. Um die Preisspanne zwischen 15.000 und 20.000 Euro zu erreichen, sind voraussichtlich Lockerungen der Regulierungsvorgaben notwendig. Vorbild sind japanische Kei-Cars, die in Größe und Leistung beschränkt, aber vollwertige Pendler-Mobile sind.Stellantis nannte auf Nachfrage einen voraussichtlichen Preis von um die 15.000 Euro. Das Auto wird voraussichtlich unter zwei Konzernmarken verkauft. Der neue Kleinwagen soll gemeinsam mit externen Partnern entwickelt werden. 

Anklage gegen Tengelmann-Chef Christian Haub erhobenDie Staatsanwaltschaft Köln hat Anklage gegen Tengelmann-Chef Christian Haub erhoben. Der Vorgang steht im Zusammenhang mit dem Verschwinden seines Bruders Karl-Erivan Haub in den Schweizer Alpen. Ein Sprecher des Landgerichts Köln bestätigte den Eingang der Anklageschrift vom 13. April der Deutschen Presse-Agentur, ohne den Namen des Beschuldigten zu nennen. Zuvor hatte das „Manager Magazin“ berichtet.Christian Haub wird vorgeworfen, 2021 im Verschollenheitsverfahren um seinen Bruder – den früheren Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub – eine falsche Versicherung an Eides statt abgegeben zu haben. Mark Binz, der Anwalt von Christian Haub, äußerte sich auf Nachfrage zunächst nicht zu dem Vorgang. Eine Sprecherin von Tengelmann teilte mit: „Das ist eine private Angelegenheit von Herrn Haub, daher nehmen wir unternehmensseitig keine Stellung.“ Die Staatsanwaltschaft hatte 2024 wegen Anfangsverdachts ein Ermittlungsverfahren gegen Christian Haub eingeleitet. In der Strafanzeige war unter anderem vorgebracht worden, dass dem Beschuldigten – entgegen seinen Angaben – belastbare Hinweise darauf vorgelegen hätten, dass sein Bruder noch leben könnte. Christian Haubs Anwalt wies den Vorwurf unrichtiger Angaben damals zurück.

Google und Blackstone planen offenbar KI-Cloud-Firma für fünf Milliarden DollarDie Alphabet-Tochter Google ​und der Finanzinvestor Blackstone planen einem ⁠Medienbericht zufolge die Gründung eines gemeinsamen Cloud-Unternehmens für Künstliche Intelligenz (KI). Blackstone werde ‌sich mit fünf Milliarden Dollar an dem noch namenlosen US-Projekt beteiligen ‌und die ‌Mehrheit halten, berichtete das „Wall Street Journal“ am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf Insider. Eine ​offizielle Ankündigung ⁠werde in Kürze erwartet. Google solle die Hardware, darunter die ​als Tensor Processing Units (TPU) bekannten Spezialchips, ⁠sowie Software und ‌Dienstleistungen beisteuern. Geleitet werden soll das neue Unternehmen demnach von dem ⁠langjährigen Google-Manager ⁠Benjamin Treynor Sloss. Stellungnahmen der beiden ⁠Konzerne lagen ​zunächst nicht ⁠vor. 

Ifo-Umfrage: Jeder fünfte Selbstständige sieht wirtschaftliche Existenz gefährdetMehr als jeden fünften Selbstständigen in Deutschland plagen angesichts ​fehlender Aufträge akute Sorgen. 20,6 Prozent bangen um ihre wirtschaftliche Zukunft, wie aus der ⁠am Dienstag veröffentlichten April-Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft liegt dieser Wert mit 8,1 Prozent weniger als halb so hoch. \"Die Kombination aus Auftragsmangel und wachsender ‌Unsicherheit belastet die Selbstständigen zunehmend\", sagte Ifo-Expertin Katrin Demmelhuber.Knapp der Hälfte der Befragten (48,4 Prozent) fehlten im April Aufträge – etwas mehr als im Januar, als dies 46,6 ‌Prozent sagten. Der Anteil ist ‌damit unter sogenantnen Soloselbstständigen und Kleinstunternehmen höher als in der Gesamtwirtschaft mit 39,0 Prozent. \"Viele Unternehmen halten sich bei Aufträgen zurück, gleichzeitig bleibt die Konsumlaune gedämpft\", sagte Demmelhuber.

Bund startet offenbar Verkauf von Energiekonzern UniperGut dreieinhalb Jahre nach der staatlichen Milliarden-Rettung des Düsseldorfer Energiekonzerns Uniper leitet die Bundesregierung laut Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ am Dienstag den weitgehenden Wiederverkauf des Unternehmens ein. Das Privatisierungskonzept des Finanzministeriums sehe vor, dass der Bund seine Beteiligung ab Ende 2026 von aktuell 99,1 Prozent auf 25 Prozent plus eine Aktie reduziert, berichtete die Zeitung.Der Börsenwert von Uniper liegt derzeit bei rund 18 Milliarden Euro. Diese Summe sei angesichts der sehr geringen Zahl gehandelter Anteilsscheine aber „mit Vorsicht zu genießen“, schreibt die „Süddeutsche“. So könnte der Aktienkurs in dem Moment, da der Bund größere Mengen zum Verkauf anbietet, deutlich sinken. Dennoch deuteten die derzeitigen Werte darauf hin, dass Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) mit mindestens hohen einstelligen Milliardeneinnahmen rechnen könnte. 

Standard Chartered streicht 7000 Stellen – KI soll übernehmenDie britische Großbank Standard Chartered will ​ihre Profitabilität mit einem umfassenden Stellenabbau steigern und hat ⁠dafür ein neues Renditeziel ausgegeben. Bis zum Jahr 2030 sollen mehr als 15 Prozent der Arbeitsplätze wegfallen, was mehr als 7000 Jobs ‌entspricht, wie der Finanzdienst Reuters mitteilt. Die Eigenkapitalrendite (ROTE) solle im Gegenzug bis zum Jahr 2028 auf mehr als 15 Prozent und bis 2030 auf rund 18 Prozent ‌steigen, teilte ‌das auf Asien und Afrika fokussierte Institut am Dienstag mit.\"Es geht hierbei nicht um reine Kostensenkungen\", sagte Bankchef Bill Winters. Es gehe ​darum, einfache Arbeit durch ⁠Investitionen in Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) zu ersetzen.

Hornbach gewinnt trotz gestiegener Kosten Marktanteile hinzu – Gewinn stabilDie Baumarktkette Hornbach hat ​sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 trotz eines schwierigen ⁠Konsumumfelds behauptet. Gestiegene Personal- und Betriebskosten hätten zwar das Ergebnis belastet, teilte der Konzern am Dienstag ‌mit. Hornbach habe aber Marktanteile in Deutschland und Europa hinzugewonnen und von einer verbesserten Handelsspanne profitiert. ‌So kletterte ‌der Umsatz um 3,8 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro, während das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) mit 264,7 Millionen ​Euro nur leicht unter ⁠dem Vorjahreswert lag. Die Aktionäre sollen eine stabile Dividende von ​2,40 Euro je Aktie erhalten.Für das laufende ⁠Geschäftsjahr 2026/27 rechnet ‌das Management mit einem Umsatz auf oder leicht über dem Niveau des Vorjahres und einem ⁠bereinigten Ebit ⁠in etwa auf Vorjahreshöhe. „Wir blicken zuversichtlich auf ⁠das ​laufende ⁠Geschäftsjahr 2026/27, auch wenn das ​Marktumfeld anspruchsvoll bleibt“, sagte der Vorstandschef ‌Albrecht Hornbach. 

Bundeswehr will bei Rheinmetall 2030 Lkw für eine Milliarde Euro bestellen Die Bundeswehr ​will beim Rüstungskonzern Rheinmetall 2030 Lastwagen für etwas über ⁠eine Milliarde Euro bestellen. Die Lieferung soll bis November 2026 abgeschlossen sein, wie aus einer Vorlage ‌des Finanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorlag. Konkret sollen die ‌Transportfahrzeuge bei ‌der Rheinmetall-Tochter Rheinmetall MAN Military Vehicles geordert werden.Mit den Fahrzeugen sollen die Transportkapazitäten und die Mobilität der Truppe für ​die Landes- und ⁠Bündnisverteidigung gestärkt werden. Die Bestellung ist die vierte aus einem bestehenden Rahmenvertrag, der ​die Lieferung von insgesamt bis zu 6500 Fahrzeugen vorsieht. ⁠Bislang wurden ‌aus dem Vertrag knapp 1400 Fahrzeuge abgerufen. Die voraussichtlichen Nutzungskosten für die nun bestellten Lkw werden in ⁠dem Dokument über ⁠die kommenden 15 Jahre auf ebenfalls etwas über ⁠eine Milliarde ​Euro ⁠beziffert. Rheinmetall MAN Military ​Vehicles ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall und ‌dem zum Volkswagen-Konzern gehörenden Lkw-Bauer MAN.