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20.09.2026
14:27 Uhr
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Bis 12.00 Uhr haben 27,9 Prozent der Wahlberechtigten abgestimmt +++ Schwesig und Holm haben in Schwerin abgestimmt +++ Druck auf Pistorius: Neuen Generalinspekteur schnell benennen +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Offenbar hohe Wahlbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Bis 14.00 Uhr gaben 40,7 Prozent der 1,3 Millionen Wahlberechtigten in den Wahllokalen ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter in Schwerin am Sonntagnachmittag mitteilte. 2021 hatte die Wahlbeteiligung zur selben Uhrzeit bei 32,5 Prozent gelegen, die endgültige Wahlbeteiligung lag damals bei 70,8 Prozent.Die Landtagswahl vor fünf Jahren fand parallel zur Bundestagswahl statt, weshalb die Zahlen nur eingeschränkt vergleichbar sind. Auch bei der Landtagswahl 2016 hatte die Wahlbeteiligung um 14.00 Uhr aber nur bei 32,8 Prozent gelegen.
Warum der Spritpreis ein zentrales Wahlkampfthema in Mecklenburg-Vorpommern warMehr als 100.000 Menschen pendeln täglich über die Landesgrenzen von Mecklenburg-Vorpommern, etwa 540.000 weitere pendeln täglich innerhalb des Bundeslands. Das zeigen Zahlen des Pendleratlas. Gleichzeitig ist Mecklenburg-Vorpommern nicht nur das Land mit den drittwenigsten Einwohnern in Deutschland, sondern auch das mit der deutlich geringsten Bevölkerungsdichte. Pendlerstrecken sind hier dementsprechend oft länger. Da überrascht es kaum, dass die stark gestiegenen Spritpreise eines der zentralen Themen des Wahlkampfs im Nordosten waren. Der Dieselpreis im Bundesland ist in den vergangenen zwei Monaten im Durchschnitt um etwa 40 Cent angestiegen – der Benzinpreis um etwa 35 Cent. Seit einer Woche liegt Diesel im Schnitt über 2,40 Euro pro Liter. Pendler spüren den Preisanstieg besonders, doch auch alle anderen Autofahrer im Bundesland. Und nicht nur die Wähler sprachen viel von zu hohen Spritpreisen, sondern auch die Kandidaten. Die amtierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) forderte mehrfach öffentlich einen Preisdeckel für Sprit und kritisierte dabei auch die Bundesregierung. Sie sei „ziemlich sauer auf Bundeskanzler Merz\", der alle SPD-Vorschläge dazu ablehne. Als Ministerpräsidentin kann Schwesig allerdings keinen bundesweiten Spritpreisdeckel beschließen. Mit dem Vorschlag scheiterten MV und das Saarland bereits im Juli im Bundesrat. AfD-„Ministerpräsidentenkandidat\" Leif-Erik Holm hingegen kritisierte die Idee eines Preisdeckels und sprach sich für eine Senkung der Energie- und Mehrwertsteuer aus. Auch CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters forderte Steuersenkungen auf Sprit. Doch die werde von der SPD blockiert, so Peters.
Berliner CDU-Spitzenkandidat Evers gibt sich „ausgesprochen gelöst und entspannt“ Mittlerweile hat auch CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers seine Stimme für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus abgegeben. Er sei „ausgesprochen gelöst und entspannt“, sagte der 46-Jährige anwesenden Journalisten am Rande seiner Stimmabgabe in der Turnhalle der Emanuel-Lasker-Schule in Berlin-Friedrichshain. „Ich habe endlich mal ausgeschlafen“, erklärte Evers. Nach einem gemeinsamen Frühstück hätten sein Mann und er einen Spaziergang gemacht. Am Abend gehe es dann zum Abgeordnetenhaus, um das Ergebnis der Wahl zu verfolgen. „Es steht Spitz auf Knopf in Berlin“, so Evers. „Um 18.00 Uhr wissen wir alle mehr.\"
AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker stimmt in Steglitz abDie AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker hat ihre Stimme zur Berliner Abgeordnetenhauswahl abgegeben. Gut gelaunt erschien sie im Wahllokal in einer Schule in Steglitz. Lächelnd warf sie ihren Stimmzettel in die Urne. Brinker ist seit 2013 AfD-Mitglied und gehört dem Abgeordnetenhaus seit 2016 an. Sie wurde lange Zeit eher dem liberal-konservativen Lager in der AfD zugerechnet, hat aber weder Berührungsängste mit stramm rechten Parteifreunden noch mit radikaler Programmatik.
War Nord Stream Thema im Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern? Sowohl die AfD als das BSW in Mecklenburg-Vorpommern fordern, die Nord-Stream-Pipelines wieder aufzudrehen. Die Gasröhren brauche Deutschland für eine „gesicherte und bezahlbare Energieversorgung“, sagte der „Ministerpräsidentenkandidat“ der AfD, Leif-Erik Holm, dazu der F.A.Z. bei einem Wahlkampftermin. „Wir wollen die Leitung reparieren. Und wenn der Krieg endlich vorbei ist und sich die Beziehungen wieder normalisiert haben, wollen wir den Hahn möglichst schnell wieder aufdrehen.\" Die Pipelines, die in Lubmin anlanden, haben die Landespolitik in den vergangenen Jahren intensiv beschäftigt. Mecklenburg-Vorpommern war so eng mit Russland verbunden wie wohl kein anderes Bundesland. Als die USA einst Sanktionen gegen die beim Bau beteiligten Unternehmen androhten, stampfte man in Schwerin quasi über Nacht die „Klimastiftung“ aus dem Boden, die vermeintlich dem Schutz der Ostsee dient, eigentlich aber dazu da war, mit Geld aus Moskau die Pipeline fertigzustellen – was auch gelang. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wurde dafür später harsch kritisiert, ein Untersuchungsausschuss versuchte die vielen offenen Fragen aufzuarbeiten, in großen Teilen vergeblich. Im Wahlkampf aber musste sich Schwesig deswegen keine Kritik anhören. Das liegt daran, dass sich im Land viele wieder bessere Beziehungen zu Russland und eine Wiedereröffnung der Gaslieferungen wünschen. Mit Kritik an Schwesigs damaligem Engagement kann man in MV kaum Wahlen gewinnen. Schwesig selbst hat in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, der ja durch die Exporte von Öl und Gas finanziert wurde, ihr Engagement für die Pipelines als Fehler bezeichnet. Seitdem unterstützt sie die Ukraine, war auch in Kiew. Aber das machte sie im Wahlkampf nicht groß zum Thema.
Berlin: Auch auf dem Gelände einer Moschee wird gewähltIn Berlin-Pankow haben einige Wähler bei der Abgeordnetenhauswahl auf dem Gelände einer Moschee abgestimmt. „Kirchen und andere religiöse Einrichtungen sind schon längst als Wahllokale aktiv, und in dem Sinne ist es eine Art der demokratischen Neutralität oder der demokratischen Normalität, dass jetzt auch die Moschee als Wahllokal fungiert“, sagte Scharjil Khalid, Imam und islamischer Theologe in der Khadija-Moschee, am Wahltag. Das Wahllokal auf dem Gelände der Moschee sei ein Zeichen, dass Islam und Muslime zu Berlin und Deutschland gehörten. Der Tag sei einer der wichtigsten Tage der Demokratie, so Khalid.Doch das Wahllokal im Gemeinderaum der Moschee wurde besonders in sozialen Medien auch kritisiert, wie Khalid berichtete. Kritiker forderten eine klare Trennung von Staat und Religion. Dem hielt der Imam entgegen, dass ebenso Kirchen und andere christliche Räume als Wahllokale genutzt würden.Auch der Leiter des zuständigen Bezirkswahlamts Pankow, Marc Albrecht, sagte vor der Wahl: „Das ist alles Teil unserer Gesellschaft.“ Neben muslimischen Räumen werde auch in christlichen und jüdischen Gemeinderäumen gewählt. „Wir brauchen viele Wahllokale. Wir stehen für einen vielfältigen Bezirk und haben daher auch Wahllokale in vielfältigen Objekten“, sagte Albrecht.
Auch Manuela Schwesig hat abgestimmtNach ihrem Herausforderer von der AfD, Leif-Erik Holm, hat auch die SPD-Spitzenkandidatin und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ihre Stimme in Schwerin abgegeben. Schwesig wählte am Sonntag in Begleitung ihres Ehemanns Stefan. Am Vormittag war bereits Holm in Begleitung mit seiner Frau in der Landeshauptstadt an die Urne gegangen.
Warum der Buckelwal in Mecklenburg-Vorpommern kein Wahlkampfthema warNoch im Frühsommer war Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) bundesweit täglich in den Schlagzeilen. Er hatte entgegen dem Rat von Wissenschaftlern einer Gruppe Aktivisten den Rettungsversuch eines Buckelwals erlaubt. Das Tier – wahlweise Timmy oder Hope genannt – war vor Wismar gestrandet und krank. Der Rettungsversuch wurde von Wissenschaftlern scharf kritisiert. Kurz nachdem das Tier in einer Barge ins Skagerrak gebracht worden war, verendete es. Backhaus wurde deswegen scharf kritisiert. Seitdem ist es um den 67 Jahre alten Politiker ruhiger geworden. Im Landtagswahlkampf spielte er so gut wie keine Rolle, ebenso wie der Buckelwal. Zwar machte Backhaus durchaus Wahlkampftermine in seinem Wahlkreis südlich von Schwerin, unter anderem auf einer Simson, wie so viele andere Politiker auch. Überregional aber trat er nicht auf. Man darf annehmen, dass das kein Zufall war. Sein Engagement in Sachen Wal war am Ende in der SPD als unglücklich beschrieben worden. Demnach hatte er sich in eine Situation gebracht, bei der er nur noch verlieren konnte. Die Aktivistengruppe, die damals den Wal zu retten versuchte, hat übrigens anders als von Backhaus angekündigt immer noch nicht die entscheidenden Trackerdaten des Senders veröffentlicht, der am Wal angebracht worden war. Alles, was bisher vorliegt, sind Positionsdaten, die zeigen, dass sich der Wal aus dem Skagerrak nach Süden bis zur Insel Anholt bewegte, doch kann er zu dem Zeitpunkt nach Angaben von Wissenschaftlern schon tot gewesen sein. Auskunft darüber, wann das Tier verendete, könnten Tauchdaten des Senders geben, die die Initiative auch mehr als drei Monate nach der Aktion immer noch nicht veröffentlicht hat.
Berliner SPD-Spitzenkandidat gibt Stimme abAuch der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach ist gemeinsam mit Ehefrau Kim Krach zum Wählen gegangen. Der Landesvorsitzende der Berliner SPD gab seine Stimme am Morgen in der Werbellinsee-Grundschule in Tempelhof-Schöneberg ab. Der 47-Jährige hatte in seiner Geburtsstadt gute Chancen auf eine Wiederwahl als Regionspräsident der Region Hannover. Doch er folgte im vorigen Sommer dem Ruf nach Berlin, um die SPD an der Macht zu halten und selbst ins Rote Rathaus einzuziehen. Seither tourte Krach, der von 2014 bis 2021 in Berlin Staatssekretär für Wissenschaft war, durch die Stadt, um bekannter zu werden. Kurz vor der Wahl wurde Krach mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover konfrontiert. Sie ermittelt unter anderem wegen des Anfangsverdachts der Vorteilsannahme in zwei Fällen und durchsuchte Büroräume und seine Wohnung in Berlin. Krach weist alle Vorwürfe zurück.
Landeswahlleiter: Wahlbetrieb in Berlin gut angelaufen Der Wahlbetrieb in Berlin ist nach Angaben von Landeswahlleiter Stephan Bröchler gut angelaufen. „Bislang läuft es sehr ruhig“, sagte Bröchler der Deutschen Presseagentur (dpa) gut zwei Stunden nach Öffnung der Wahllokale. Der Landeswahlleiter besuchte einige Wahlhelfer in der Stadt. Nach seinen Informationen gab es zunächst keine größeren Vorkommnisse. In Steglitz habe sich ein Hausmeister verspätet. Das Problem habe sich aber noch vor Öffnung des Wahllokals um 8.00 Uhr beheben lassen.An einigen Wahllokalen wurden laut Bröchler Graffitis oder Schmierereien entdeckt, bei denen es um Aufrufe gegen die AfD ging. Diese seien nach Möglichkeit entfernt worden. Der Landeswahlleiter nannte zunächst zwei Fälle in Steglitz. Eine dpa-Reporterin berichtete von entsprechenden Schriftzügen, die vor einem Wahllokal in einer Grundschule im Ortsteil Kladow unkenntlich gemacht wurden. Bei der Stimmabgabe im Wahllokal sind keine politischen Bekenntnisse erlaubt, wie die Landeswahlleitung erklärte. „Wahllokale sind kein Ort parteipolitischer Manifestationen“, so Bröchler. Das gelte im Übrigen nicht nur für Wählerinnen und Wähler, sondern auch für die Wahlhelfer im Wahllokal. Mehr über den Landeswahlleiter Stephan Bröchler lesen Sie hier:
AfD-Ministerpräsidentenkandidat gibt Stimme in Mecklenburg-Vorpommern abDer AfD-„Ministerpräsidentenkandidat\" Leif-Erik Holm hat seine Stimme für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern abgegeben. Er wählte am Sonntag in Schwerin in Begleitung seiner Frau Wenke. Umfragen sagen ein enges Rennen zwischen der AfD und der SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig um den Wahlsieg voraus, beide Parteien lagen zuletzt in den Umfragen nur wenige Prozentpunkte auseinander.
Grüner Spitzenkandidat gibt Stimme in Berlin abIn Berlin geben die ersten Spitzenkandidaten ihre Stimme bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus ab. Gut gelaunt erschien Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf kurz nach 9.00 Uhr in einem Wahllokal in Tempelhof-Schöneberg. Lachend warf er seinen Stimmzettel in die Urne und strahlte in die Kameras.
Eine Lüge, Antisemitismus und Ermittlungen: Was den Wahlkampf in Berlin geprägt hatDas Wahlergebnis der Berliner Abgeordnetenhauswahl wird auch deshalb mit Spannung erwartet, weil der Wahlkampf der vergangenen Wochen vor allem durch drei ungewöhnliche Ereignisse geprägt war. CDU, SPD und Linkspartei hatten mit großen Herausforderungen zu kämpfen: Am 10. Juli erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner, auf die CDU-Spitzenkandidatur zu verzichten. Zuvor war bekannt geworden, dass er über sein Handeln nach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz Anfang Januar gelogen hatte. Am selben Tag schlugen die CDU-Kreisvorsitzenden Finanzsenator Stefan Evers als Ersatzkandidaten vor. Für seinen Wahlkampf hatte er nur zehn Wochen Zeit. Die CDU musste ihre Wahlkampagne komplett umplanen.Am 29. August trat auf einer Veranstaltung der Neuköllner Linkspartei der Rapper Dahabflex auf. Er sang das Lied „Stop the Genocide“ mit den Parolen „Yalla Yalla Intifada – Westbank, Palästina, Gaza“ und „Death to the IDF“, auf Deutsch „Tod der IDF“, also der israelischen Armee. Der Auftritt löste eine Debatte über Antisemitismus in der Linkspartei aus. Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp kritisierte die Veranstaltung und forderte Konsequenzen. Ein Schiedsgerichtsverfahren gegen die Neuköllner Verantwortlichen leitete die Linkspartei aber nicht ein.Am 9. September durchsuchte die Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hannover die Wohnung des SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach, die Berliner SPD-Landesgeschäftsstelle und Krachs früheres Büro als Regionspräsident in Hannover. Anlass waren Ermittlungen gegen Krach wegen des Anfangsverdachts auf Vorteilsannahme und Verletzung einer Geheimhaltungspflicht bei einem Grundstücksgeschäft, an dem Krach als Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikverbandes Hannover beteiligt war. Der SPD-Spitzenkandidat wies alle Vorwürfe zurück und hielt an seiner Kandidatur fest. Es gilt die Unschuldsvermutung.Der Wahlkampf der Grünen und der AfD lief vergleichsweise ruhig. Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf kämpfte allerdings mit schlechten Persönlichkeitswerten in den Umfragen. AfD-Spitzenkandidatin Kristin Brinker steht ohne Machtoption da: Niemand will mit ihrer Partei koalieren.
AfD in Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich siegessicher Die AfD hat sich zum Abschluss ihres Landtagswahlkampfs in Mecklenburg-Vorpommern siegessicher gezeigt. Was ihm vor zwei Wochen gelungen sei, sei auch in Mecklenburg-Vorpommern möglich, sagte der Wahlsieger aus Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, bei einer Kundgebung in Schwerin vor laut Polizei mindestens 1000 AfD-Anhängern. Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern seien nur der Anfang. „Im Osten geht die Sonne auf, aber sie wird über ganz Deutschland scheinen“, versprach er.In Hörweite zu der Kundgebung auf dem Markt gab es lautstarken Protest. Die Polizei sprach von 350 Gegendemonstranten. Zwischenfälle gab es zunächst nicht. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort und trennte die Lager. Auch wenn die AfD in Mecklenburg-Vorpommern in jüngsten Umfragen einige Prozentpunkte hinter den knapp 44 Prozent zurückliege, die er in Sachsen-Anhalt geholt habe: „Wir reden hier über knapp 40 Prozent“, sagte Siegmund. „Das sind Ergebnisse, von denen können andere Parteien träumen. Ehemalige Volksparteien beispielsweise, die hier jetzt um den Einzug in den Landtag kämpfen müssen.“AfD-„Ministerpräsidentenkandidat\" Leif-Erik Holm forderte die Menge auf, am Sonntag beide Kreuze bei der AfD zu machen – „für die blaue Wende und eine politische Änderung in diesem Land“.