FAZ 10.05.2026
07:19 Uhr

Mit Alphaville und Jan Delay: Schlossgrabenfest bringt 62 Bands auf die Bühnen


Alphaville, Jan Delay, Zartmann und Ikkimel treten beim Schlossgrabenfest in Darmstadt auf. Den Veranstaltern ist es aber auch wichtig, dass Nachwuchsmusiker auf einer großen Bühne spielen können.

Mit Alphaville und Jan Delay: Schlossgrabenfest bringt 62 Bands auf die Bühnen

Beim traditionellen Schlossgrabenfest spielen am Pfingstwochenende in Darmstadt 62 Bands auf drei Bühnen. In einer Club-Area legen zwölf Discjockeys auf. Das Festival in der Innenstadt dauert vier Tage, von Donnerstag bis Sonntag, 21. bis 24. Mai. Zu den bekanntesten der Musiker gehören die Synth-Pop-Gruppe Alphaville, die Sänger Jan Delay und Zartmann sowie die deutsche Rapperin Ikkimel. Das Musikprogramm setzt sich aus allen Genres zusammen, Rock, Pop, Indie, Punk und Hip-Hop, Reggae, Ska und Techno. Den Veranstaltern Thiemo Gutfried und Frank Grossmann ist auch wichtig, dass das Festival vielen Nachwuchsmusikern aus der Region die Chance bietet, zum ersten Mal auf einer großen Bühne zu spielen, wie sie bei der Vorstellung des Programms sagten. Mehr als die Hälfte der Beteiligten kommt aus dem Rhein-Main-Gebiet, ein Drittel aus Darmstadt. Zu den Künstlern aus der Region gehören zum Beispiel die Baba Shrimp Gang und Scheiba. Das Schlossgrabenfest wird nach Angaben der Veranstalter privatwirtschaftlich organisiert und kommt ohne Zuschüsse aus dem Etat der Stadt aus. Sponsoren unterstützen das Musikprogramm, darunter das Darmstädter Pharmaunternehmen Merck und der stadteigene Energieversorger Entega. Zu dem Festival werden 100.000 Besucher erwartet. Das Schlossgrabenfest wird seit dem Jahr 1999 veranstaltet, seitdem sind Grossmann und Gutfried zufolge mehr als 2000 Bands aufgetreten. Bühnen am Karolinenplatz, DJs vor dem Hexagon Die drei Bühnen werden am Karolinenplatz aufgebaut, die Hauptbühne vor dem Welcome-Hotel an der Ostseite des Platzes. Die anderen Bühnen stehen neben dem Staatsarchiv und vor dem Landesmuseum. Das Festivalgelände zieht sich u-förmig um das Residenzschloss. An dessen Ostseite, gegenüber dem Hexagon-Gebäude der Technischen Universität, hat die Club-Area für die DJs ihren Platz. Vor dem Darmstadtium und auf dem Friedensplatz reihen sich mehr als 100 Stände mit Essen aneinander. Angeboten wird eine große Vielfalt von Länderküchen, zum Beispiel Tacos und Falafel, aber auch Crêpes, Handbrot und Reibekuchen. Getränke werden in einem Schlossgrabenfest-Becher ausgeschenkt, der zwei Euro Pfand kostet und an allen Ständen zurückgegeben werden kann. Unentgeltlich ist das Wasser an den Trinkbrunnen der Entega. Ein Weindorf auf dem Marktplatz liegt außerhalb des Festivalgeländes und kann deshalb bei freiem Eintritt besucht werden. Auch dort wird es ein kleines Musikprogramm mit neun Bands geboten. Zum Wein gibt es Flammkuchen, Langos und Pide. Der Zugang zum eingezäunten Festivalgelände ist an den Nachmittagen noch frei, erst mit Beginn des Musikprogramms wird eine Eintrittskarte verlangt: am Donnerstag von 18 Uhr an, am Freitag von 17.30 Uhr an, am Samstag von 16 Uhr und am Sonntag von 15 Uhr an. Eintrittskarte für alle vier Tage kostet 46,98 Euro Ein Ticket für alle vier Tage ist für 46,98 Euro zu haben. Tageskarten kosten 22,98 Euro für den Donnerstag und 27,98 Euro für Freitag, Samstag und Sonntag. Kinder bis zum Alter von einschließlich zwölf Jahren müssen nichts bezahlen. Am Sonntag beginnt um 11.45 Uhr ein Kinderkonzert bei freiem Eintritt, dazu wird eine Schaumparty veranstaltet. Das Musikprogramm wird am Donnerstag um 18.10 Uhr von der Popgruppe Tiffany Aris eröffnet. Der eineinhalb Stunden lange Auftritt von Alphaville beginnt um 20.50 Uhr. Am Freitag steht von 21.10 Uhr an Jan Delay, unterstützt von Disko No. 1, auf der Bühne. Zartmann tritt am Samstag um 20.45 Uhr auf. Der Sonntag beginnt mit einem Gospel-Gottesdienst um 11 Uhr. Ikkimel ist für 22.05 Uhr angekündigt. Das Fest endet an allen Tagen um 1.30 Uhr in der Nacht. Informationen gibt es im Internet unter www.schlossgrabenfest.de.