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22.07.2026
13:40 Uhr
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Niederwalddenkmal in Rüdesheim beschmiertRüdesheim. Das Niederwalddenkmal über Rüdesheim am Rhein ist mit Farbe beschmiert worden. Unbekannte hätten das Denkmal zwischen Montagabend und Dienstagmorgen mit drei Schriftzügen verunstaltet, teilte die Polizei mit. In weißer und roter Farbe seien Parolen aus dem linken Spektrum darauf geschmiert worden, sagte ein Polizeisprecher. So sei dort etwa „FCK NZS“ oder „161“ zu lesen gewesen. „FCK NZS“ steht für „Fuck Nazis“, „161“ für „Antifaschistische Aktion“. Die Polizei ermittelt nun wegen einer gemeinschädlichen Sachbeschädigung und sucht nach Zeugen. Die erforderlichen Reinigungskosten belaufen sich demnach auf mehrere Tausend Euro. (dpa)
Früherer Unternehmer gesteht Millionenbetrug in FrankfurtFrankfurt. Ein früherer Bauunternehmer aus dem Rhein-Main-Gebiet hat im Frankfurter Landgericht einen im großen Stil angelegten Sozialabgaben-Betrug gestanden. Er bedaure die Taten, erklärte sein Rechtsanwalt beim Prozessauftakt. In dem Prozess geht es um Millionen: Der Mann soll in 42 Fällen über 5,5 Millionen Euro Sozialversicherungsbeiträge nicht gezahlt haben. Bereits vor sechs Jahren hatte eine andere Wirtschaftsstrafkammer des Gerichts den Mann deshalb zu einer Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt. Der Angeklagte legte Revision gegen das Urteil ein, der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil wegen Rechtsfehlern auf, sodass der Prozess nun neu starten musste. Der BGH monierte, die Schadenshöhe sei vom Gericht in der ersten Instanz nur geschätzt worden, obwohl sie womöglich hätte ermittelt werden können. Ein neues Urteil soll im August verkündet werden. (dpa)
Deutlich mehr Fälle mit \"falschen Polizisten\" in HessenFrankfurt. Zwei junge Männer sind vor dem Landgericht Frankfurt angeklagt, weil sie bei einer Betrugsmasche mit falschen Polizeibeamten mehrere Tausend Euro und Schmuck abgeholt haben sollen. Solche Straftaten sind im vergangenen Jahr deutlich angestiegen, wie das Landeskriminalamt Hessen auf Anfrage mitteilte. 2024 seien bei der Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ in der polizeilichen Kriminalstatistik Hessen 357 Fälle erfasst worden, wovon 90 aufgeklärt worden seien. Für das Jahr 2025 wurden 457 Fälle registriert, davon 85 aufgeklärte Fälle. „Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der erfassten Fälle im Jahr 2025 damit um 100 Fälle bzw. rund 28 Prozent gestiegen“, hieß es vom Landeskriminalamt. (dpa)
Königspython in Brachttal vermisstBrachttal. Ein größeres Stück Schlangenhaut hat im Main-Kinzig-Kreis die Polizei auf den Plan gerufen. Eine Anwohnerin fand die Haut am Dienstag auf einem Holzstapel ihres Grundstücks im südhessischen Brachttal, wie das Polizeipräsidium Südosthessen mitteilte. Die Ermittlungen der Polizei deuten darauf hin, dass es sich um Spuren einer in der Nachbarschaft vermissten Schlange handeln könnte.Eine einheimische Schlangenart komme aufgrund der Größe und der auffälligen Musterung der Haut wahrscheinlich nicht infrage, so die Polizei. Zudem habe ein Nachbar den Einsatzkräften im Rahmen der Ermittlungen berichtet, dass seine Königspython vor einem Monat aus dem Terrarium entkommen und durch ein geöffnetes Badezimmerfenster ins Freie gelangt sei. Laut Polizei konnte das Tier bislang nicht gefunden werden. Menschen, die das Tier sichten, sollen Abstand halten und nicht versuchen, die Schlange selbst einzufangen. (dpa)
Örtlich Regen über HessenOffenbach. Nur im Süden Hessens setzt sich am Mittwoch zeitweise bei heiterem Wetter die Sonne durch. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, zeigt sich der Himmel sonst wechselnd und im Norden auch stark bewölkt. Die Wolken dort bringen demnach zeitweise Regen oder Sprühregen. Sonst bleibt es in Hessen der Vorhersage zufolge bei Temperaturen zwischen 21 Grad in Nordhessen und 26 Grad an der Bergstraße trocken. In höheren Lagen sei es mit Werten um 17 Grad deutlich kühler. In der kommenden Nacht bleibe es wechselnd bis stark bewölkt, im Norden kann örtlich erneut Sprühregen fallen. Die Tiefstwerte sollen zwischen 13 und 8 Grad liegen.Der Donnerstag beginnt laut dem DWD zunächst stark bewölkt und im Norden erneut verregnet. Im Tagesverlauf setzt sich demnach dann von Süden her bei Höchstwerten zwischen 20 Grad im Norden und 26 Grad in Südhessen auch mal die Sonne durch und es bleibt trocken. In Hochlagen der Rhön soll es mit Werten um 16 Grad kühler sein. In der Nacht auf Freitag bleibt der Himmel überwiegend klar, Regen ist laut den Meteorologen nicht zu erwarten. Im Tagesverlauf zeige sich das Wetter deutlich freundlicher, im Süden sei es oft sonnig. Die Temperaturen klettern laut DWD auf Werte zwischen 24 und 28 Grad, in höheren Lagen ist es mit 20 Grad erneut kühler. (dpa)
Abschiebungen aus Hessen leicht rückläufigWiesbaden. Die Zahl der Abschiebungen aus Hessen ist leicht rückläufig. Wurden im ersten Halbjahr 2025 noch 1.017 Menschen abgeschoben, waren es im ersten Halbjahr dieses Jahres 921, wie das Innenministerium mitteilte. \"Es ist zu beobachten, dass die Zahl der Abschiebungen bundesweit in diesem Jahr bislang zurückgegangen ist“, teilte Innenminister Roman Poseck (CDU) mit. Dies habe vor allem zwei Ursachen. „Zum einen die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom Ende des vergangenen Jahres, durch die Anforderungen und Aufwände bei Abschiebungen gestiegen sind. Zum anderen der Rückgang der Flüchtlingszahlen und damit vor allem der erhebliche Rückgang sogenannter Dublin-Fälle.“ Nach dem Dublin-Verfahren sollen Flüchtlinge in den EU-Staat überführt werden, in dem sie zuerst registriert wurden.Poseck sieht die Zahl der Abschiebungen dennoch positiv, auch wenn sie in der Regel menschlich Härten darstellen. „Hessen konnte sich dem bundesweiten Trend des laufenden Jahres weitgehend entgegenstellen.“ Ebenso habe es eine stetige Steigerung der Erfolgsquote bei Abschiebungen gegeben. Seien 2023 lediglich 48 Prozent erfolgreich gewesen, habe sie im ersten Halbjahr 2026 bei 64 Prozent gelegen. Erfreulich sei zudem, dass die Zahl der freiwilligen Ausreisen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 86 auf 1.464 gestiegen sei.Hessen habe auch die organisatorischen Rahmenbedingungen mit einer Konzentration der Verfahren bei den Regierungspräsidien und der Abschiebehaftanstalt in Darmstadt geschaffen. Statt vorher 20 hat diese seit rund fünf Jahren 80 Plätze. Dort waren dem Innenministerium zufolge Mitte Juli 57 Menschen untergebracht. In Hessen leben mehr als 16.000 ausreisepflichtige Menschen. (dpa)
Point-Alpha-Preis an früheren US-General Hodges Geisa. Der frühere US-General Frederick Benjamin „Ben“ Hodges erhält den Point-Alpha-Preis. Er soll damit für seine Verdienste um die deutsche und europäische Einigung in Frieden und Freiheit geehrt werden. Das ließ der Präsident des Vereins Kuratoriums Deutsche Einheit und Bundestagsabgeordnete Christian Hirte über sein Thüringer Wahlkreisbüro mitteilen. Die Preisverleihung in Geisa ist für den 7. November geplant.„Ben Hodges steht wie kaum ein anderer US-Soldat für die konsequente Stärkung der transatlantischen Partnerschaft, für die sicherheitspolitische Einbindung Deutschlands und Europas und für das Ideal einer europäischen Friedensordnung in Freiheit“, hob Hirte, der auch Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr ist, in der Mitteilung hervor. Hodges engagiere sich etwa im Vorstand des Vereins Atlantik-Brücke; eine gemeinnützige Organisation zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Europa und Nordamerika auf verschiedenen Ebenen. Zudem verfüge Hodges über eine ausgeprägte persönliche Bindung zu Deutschland, so Hirte weiter. „Sein Eintreten gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine sowie für Freiheit und Menschenrechte stehen für sich.“Hodges gilt als international bekannter sicherheitspolitischer Experte und Kommentator. Von 2014 bis 2017 war er der Oberkommandierender der US-Landstreitkräfte in Europa (USAREUR). Im Mai dieses Jahres wurde er laut Unternehmens-Website in den Aufsichtsrat des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall gewählt.Das Kuratorium Deutsche Einheit verleiht den Point-Alpha-Preis zusammen mit der Point-Alpha-Stiftung für Verdienste um die deutsche und europäische Einheit. Die seit 2005 vergebene Auszeichnung ist nach dem historischen Ort Point Alpha benannt, einem ehemaligen US-Beobachtungsstützpunkt in Hessen an der Grenze zu Thüringen.Bekannte frühere Preisträger sind unter anderem der ehemalige US-Präsident George Bush senior, der ehemalige Präsident der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, die einstigen Bundeskanzler Helmut Kohl und Helmut Schmidt und der Dramatiker und spätere Präsident Tschechiens, Václav Havel. (dpa)
Femizid in Kelkheim: Polizei sucht Video- und FotohinweiseNach dem mutmaßlichen Mord an einer Frau in Kelkheim setzt die Kriminalpolizei bei den Ermittlungen auf Videos und Bilder von Zeugen. Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, sollen die Aufnahmen dabei helfen, den Ablauf der Tat zu rekonstruieren. Die Ermittler bitten darum, die Videos oder Bilder über ein Hinweisportal zur Verfügung zu stellen. Zeugen, die Aufnahmen oder andere Hinweise übermittelten, müssten dabei keine Nachteile oder eine eigene Strafverfolgung befürchten.Der Fall ereignete sich am Dienstag vergangener Woche in Kelkheim vor den Augen vieler Zeugen. Ein 60 Jahre alter Kroate soll seiner 58 Jahre alten Ehefrau mit einer Machete „mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt haben“, wie die Staatsanwaltschaft am Tag nach der Tat mitgeteilt hatte. Der 60-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft. (dpa)
Obertshausen: Sachschaden nach Explosion an KioskUnbekannte haben in der Nacht einen Kiosk im Landkreis Offenbach mit Sprengstoff beschädigt. Zeugen hörten nach Angaben der Polizei gegen 3.30 Uhr mindestens einen lauten Knall und sahen Feuerschein. Einsatzkräfte stellten anschließend fest, dass der Eingangsbereich des Gebäudes in Obertshausen erheblich beschädigt worden war. Der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Oestrich-Winkel: Brand im Naturschutzgebiet – Grill als Ursache vermutetVermutlich durch einen Grill ist ein Brand im Naturschutzgebiet Rheinwiesen bei Oestrich-Winkel (Rheingau-Taunus-Kreis) ausgelöst worden. Wie die Polizei weiter mitteilte, war der Grill am Rheinufer aufgestellt worden. Drei große Bäume sowie umliegendes Totholz wurden demnach durch die Flammen gestört. Zeugen beobachteten den Angaben zufolge zwei männliche Jugendliche, wie sie den Ort fluchtartig mit Fahrrädern verließen. Die Feuerwehr habe den Brand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Eine weitere Ausbreitung der Flammen sei verhindert worden. (dpa)
Seligenstadt: A3 wegen Lkw-Brand stundenlang gesperrtWegen eines brennenden Lkw-Anhängers ist die A3 bei Seligenstadt im Landkreis Offenbach ab Montagabend mehrere Stunden voll gesperrt worden. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden, wie die Polizei mitteilte.Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der 58 Jahre alte Lkw-Fahrer am Abend aus zunächst unklarer Ursache von der rechten auf die linke Fahrspur und stieß dort mit dem Auto einer Fünfzigjährigen zusammen. Der Wagen überschlug sich mehrfach, der Anhänger des Lkw geriet in Brand. „Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig, da der Lastwagen unter anderem Kosmetikartikel transportierte“, hieß es. Darunter seien auch Rasierschaumdosen gewesen, die durch die Hitze explodierten.Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 60.000 Euro. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte ein medizinischer Notfall bei dem 58-Jährigen zu dem Unfall geführt haben. Die Autofahrerin und der Lkw-Fahrer seien mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. (dpa)
Hessen: Wechselhaftes Sommerwetter erwartetSonne, Wolken und vereinzelter Regen wechseln sich in Hessen in den kommenden Tagen ab. Am Dienstag ist mit Temperaturen zwischen 21 und 26 Grad zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilt. Dabei soll es überwiegend heiter bleiben, teils zeigt sich die Sonne. Nur im Norden sei teils ein wolkiger Himmel möglich. Vereinzelt könne es dort auch regnen.Am Mittwoch werde es wechselnd wolkig. Während es im Norden eine stark bewölkt werde, bleibe es im Süden teils heiter. Im Norden sei im Tagesverlauf zeitweise leichter Regen oder Sprühregen möglich. Im restlichen Land bleibe es trocken. Die Höchsttemperaturen liegen dem DWD zufolge zwischen 21 Grad in Nordhessen und 26 Grad an der Bergstraße.Ähnliche Temperaturen werden auch am Donnerstag erwartet. Dabei werde es wechselnd bewölkt, in der Südhälfte seien größere Auflockerungen möglich. Nur lokal sei mit schwachen Schauern zu rechnen, überwiegend soll es trocken bleiben. (dpa)
Wiesbaden. Vor wenigen Wochen hatte das Verwaltungsgericht Wiesbaden entschieden, dass das hessische Innenministerium 2022 zu Unrecht über eine Beobachtung der hessischen AfD durch den Verfassungsschutz informiert hatte. Nun kommt das Ministerium einer Auflage des Gerichts nach und hat ebendiese Entscheidung ebenfalls in einer Pressemitteilung veröffentlicht. „Die öffentliche Bekanntgabe der Einordnung, Beobachtung, Behandlung, Prüfung und/oder Führung des hessischen Landesverbands der AfD als Beobachtungsobjekt, insbesondere als sog. „Verdachtsfall“, war rechtswidrig“, heißt es in der Mitteilung unter anderem.Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hatte Anfang Juni außerdem entschieden, dass der hessische AfD-Landesverband zu Recht als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird und vom Verfassungsschutz beobachtet werden darf. Die Partei hatte gegen ihre Einstufung geklagt und wehrt sich weiter juristisch dagegen.Gleichzeitig hatte das Verwaltungsgericht im Juni geurteilt, dass das LfV und das Innenministerium die Öffentlichkeit 2022 rechtswidrig in einer Pressemitteilung über die Beobachtung der AfD unterrichtet hätten. Dafür habe es in Hessen zum damaligen Zeitpunkt keine gesetzliche Grundlage gegeben. Mit dem inzwischen geänderten Verfassungsschutzgesetz sei dies nun zulässig, ergänzte das Gericht. (dpa)
Mann stirbt nach Zugunfall in DarmstadtDarmstadt. Ein 23 Jahre alter Mann ist aus bislang ungeklärter Ursache am Südbahnhof in Darmstadt von einem durchfahrenden Zug erfasst worden. Er starb am Sonntag noch an der Unfallstelle, wie die Polizei mitteilte. Ersten Zeugenaussagen zufolge besteht der Verdacht, dass der Mann zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert gewesen sein könnte. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme sei die Bahnstrecke gesperrt worden. (dpa)