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05.10.2026
18:53 Uhr
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Verfolgungsjagd in Gießen: Einbrecher fliehen vor PolizeiIn Gießen ist ein mutmaßliches Einbrecher-Duo mit dem Auto vor der Polizei geflohen. Am Sonntagnachmittag hatte ein Zeuge zwei verdächtige Männer beobachtet, wie die Polizei Mittelhessen mitteilte. Noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen, stiegen die Männer in ein Auto und fuhren davon. Die Flucht führte das Duo durch Teile der Innenstadt. Da das Fluchtauto zwischenzeitlich mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen sei und dabei Passanten gefährdet worden seien, habe die Polizei die Verfolgung abgebrochen, teilten die Beamten mit. Laut Mitteilung fand die Polizei zwar kurze Zeit später das Auto, die Insassen waren jedoch geflohen. Bei der Verfolgungsjagd wurde niemand verletzt, allerdings verursachte der Fahrer des Fluchtautos einen Unfall mit einem anderen Wagen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. (dpa)
Nach Einsturz: Neues Dach für Elisabethkirche in KasselNach dem Einsturz des Dachs der Elisabethkirche in Kassel vor fast drei Jahren geht der Wiederaufbau voran. Das Gotteshaus soll nun ein neues Dach bekommen, wie der Pfarrgemeinderat der Kirche mitteilte. Über die Arbeiten informiert am Dienstag (11 Uhr) unter anderem der Diözesanbaumeister des Bistums Fulda, Martin Matl.Das Dach war am 6. November 2023 auf voller Länge eingestürzt. Ein Kirchenmitarbeiter, der zum Zeitpunkt des Einsturzes im Gebäude war, blieb unverletzt. Einem Gutachten aus dem Jahr 2024 zufolge hatte ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren zu dem Einsturz der 1959/1960 gebauten Dachkonstruktion geführt. Demnach war die Verleimung der Holzträger aus heutiger Sicht mangelhaft. Die Träger hätten nach dem heutigen Stand der Technik größer dimensioniert sein müssen. Zudem traten über Jahre hinweg witterungs- und konstruktionsbedingte zusätzliche Spannungen in der Dachkonstruktion auf. Eine nachträgliche Materialprüfung durch Wissenschaftler der Universität Kassel bestätigte kürzlich, dass fehlender beziehungsweise unregelmäßig aufgetragener Leim der Grund für den Dacheinsturz war. (dpa)
Angriff auf Polizisten in DarmstadtDarmstadt. Nach einem gewaltsamen Streit mit einer Frau hat ein junger Mann in Darmstadt einen Polizisten angegriffen. Die Auseinandersetzung zwischen dem Neunundzwanzigjährigen und einer 20 Jahre alten Frau hatte sich in der Nacht zu Sonntag abgespielt, wie die Polizei am Montag berichtet hat. Als eine Streife eintraf, wollte der Mann sich nicht beruhigen und verhielt sich aggressiv gegenüber den Einsatzkräften. Bei seiner Festnahme kratzt er einen Polizisten und bespuckte hin.
Diebinnen bestehlen alte Damen in DarmstadtDarmstadt. In zwei Fällen haben Diebinnen am Wochenende mit der Masche Kettentrick alte Damen in Darmstadt um ihren Schmuck erleichtert. Am Samstagmittag verwickelte eine 30 Jahre alte Täterin im Stadtteil Kranichstein eine 88 Jahre alte Frau, umarmte sie und stahl dabei die Kette vom Hals, wie die Polizei am Montag gemeldet hat. Am Sonntagvormittag gingen zwei Diebinnen am Haardtring auf eine 89 Jahre alte Frau zu und boten ihr Modeschmuck an. Eine der Täterinnen legte der Dame eine Kette um und nahm dabei deren eigene Kette sowie Ringe an sich. Die Polizei sucht für beide Fälle nach Zeugen, die sich unter Telefon 06151/9690 melden können.
Fischsterben in RüsselsheimRüsselsheim. Im Börnchensee, einem Baggersee im Rüsselsheimer Stadtteil Bauschheim, sind viele Fische verendet. Barsche, Hechte, Karpfen und zahlreiche andere Fischarten trieben in der vergangenen Woche tot auf dem Wasser. Ursächlich war Sauerstoffmangel. Auch das schnelle Eingreifen eines Landwirts, der dem See Wasser und damit Sauerstoff zuführte, konnte den größten Teil der Fische nicht mehr retten. Rund 90 Prozent der Tiere waren tot und wurden von Anglern, der DLRG und dem Städteservice geborgen und entsorgt.Schon 2016 und 2019 gab es nach Mitteilung der Stadtverwaltung ein ähnliches Fischsterben in dem See. Seitdem wird das Wasser regelmäßig analysiert. Ein Problem ist der hohe Sulfatzustrom durch die geologischen Verhältnisse am See. Die Untere Naturschutzbehörde vermutet als Ursache aber auch die ungewöhnlich hohen Temperaturen der vergangenen Wochen. Das dadurch erwärmte Wasser binde weniger Sauerstoff, der durch das Zersetzen der Algen weiter reduziert werde.Gemeinsam mit dem Gewässerschutzbeauftragen wolle das Amt für Umwelt- und Klimaschutz eine langfristige Strategie für den See entwickeln, um ihn als Stadtgewässer dauerhaft zu sichern. Generell übe der Klimawandel Druck vor allem auf kleinere Gewässer aus. Eine künstliche Belüftung soll den Sauerstoffgehalt des Sees in kritischen Monaten stabilisieren. Inzwischen habe sich der Zustand des Gewässers wieder deutlich verbessert, teilte die Stadt nach einer umfassenden Wasseranalyse mit. (erle.)
Ideensammlung für Frankfurter MerianplatzFrankfurt. Auf Basis einer Umfrage im Internet will das Projekt Green it up! über den kommenden Winter Ideen entwickeln für eine Aufwertung des Merianplatzes und den unteren Teil der Berger Straße. Das haben die Verantwortlichen des Kooperationsprojekts mitgeteilt. In den kommenden Monaten wollen sie herausfinden, was die Anwohner sich für ihr Wohnviertel wünschen. „Die Rückmeldungen werden im Winter ausgewertet und fließen in die weitere Planung ein“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Nicht jede Idee wird sich umsetzen lassen. Die Ergebnisse helfen aber dabei, Schwerpunkte zu setzen, Anliegen sichtbar zu machen und gemeinsam konkrete Ideen weiterzuentwickeln.“Von 2022 bis 2025 habe der Schwerpunkt von Green it up! vor allem auf gemeinschaftlicher Entsiegelung und Begrünung gelegen. Am Merianplatz werde dieser Ansatz nun erweitert: Künftig stünden stärker Klimaanpassung, Stadtgesundheit, Wasser, Bildung und Beteiligung im Mittelpunkt.Der Merianplatz ist nach Angaben von Green it up! zum Arbeitsschwerpunkt geworden, nachdem zwei vergiftete Platanen gefällt werden mussten. Der Vorfall habe viele Menschen im Quartier bewegt und sichtbar gemacht, welche Bedeutung Bäume, Schatten und Grün für die Lebensqualität hätten. Weitere Informationen gibt es unter www.greenit-up.de.
Polizist rettet Bewohner bei Wohnhausbrand in Offenbach Offenbach. In Offenbach ist am Montagmorgen ein Brand auf dem Balkon eines Wohnhauses ausgebrochen. Das Feuer habe auf die angrenzende Wohnung im zweiten Obergeschoss übergegriffen, die derzeit nicht bewohnbar ist. Das teilte die Feuerwehr mit. Alle Bewohner des Hauses, inklusive der in der betroffenen Wohnung lebenden Familie, hätten das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen können. Ein Polizeibeamter sei zuvor zufällig an dem Haus vorbeigekommen und habe die Bewohner zur Evakuierung aufgefordert. Die Feuerwehr konnte den Brand nach eigenen Angaben zügig löschen und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindern. Zwei Personen seien bei dem Brand leicht verletzt und vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt worden. Die Brandursache sowie die Höhe des Schadens sind bislang unklar, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Ermittlungen dauern an. (dpa)
Erste Klagen gegen Landarzt-Quote in Hessen Wiesbaden. Bundesweit klagen Medizinstudierende gegen die sogenannte Landarztquote. In Hessen sind vier Klagen anhängig, wie das Gesundheitsministerium der dpa sagte. „Es handelt sich um Feststellungsklagen, die sich gegen den Vertrag als solchen sowie gegen die künftig drohende Vertragsstrafe richten“, sagte ein Sprecher.Das Modell war in Hessen im Jahr 2022 eingeführt worden. 6,5 Prozent der hessischen Medizinstudienplätze wurden reserviert für spätere Landärztinnen und Landärzte, 1,3 Prozent für eine spätere Beschäftigung in einem Gesundheitsamt. Wer sich dafür entscheidet, verpflichtet sich für mindestens zehn Jahre, sonst wird eine Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro fällig. In Hessen studieren aktuell 260 junge Menschen im Rahmen beider Vorabquoten, wie das Ministerium berichtet. Die ersten Studierenden kommen erst Anfang 2029 aus ihrem Studium. Sämtliche Klägerinnen und Kläger werden durch denselben Rechtsanwalt vertreten, heißt es aus dem Ministerium. Keines der Verfahren sei bisher entschieden. Laut „Deutschem Ärzteblatt“ klagen bundesweit 28 Medizinstudierende gegen die Landarztquote. Allein in Nordrhein-Westfalen sind 17 Klagen anhängig. Dort war das System schon früher eingeführt worden, so dass die Ersten nun mit dem Studium fertig sind. Anfang Oktober sollen die ersten vier Klagen vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen verhandelt werden. In drei Fällen möchten die Kläger laut Gericht doch lieber woanders tätig sein, in einem Fall eine andere Facharztrichtung einschlagen. Laut NRW-Gesundheitsministerium wollen die Kläger gänzlich von den eingegangenen Verpflichtungen in der Landarztquote frei werden. (dpa)
Verona/Dietzenbach: Feuerwehrleute aus Hessen helfen Brand am Gardasee zu löschenBei einem Brand auf einem großen Campingplatz am Gardasee sind mehrere Menschen verletzt worden. Nach Angaben der italienischen Behörden mussten insgesamt 24 Menschen vor Ort behandelt oder ins Krankenhaus gebracht werden. Einer davon erlitt schwere Verbrennungen an den Beinen. Die meisten kamen mit Kohlenmonoxidvergiftungen davon. Zur Brandursache gab es zunächst keine genaueren Informationen. Die Polizei ermittelt. Beim Löschen geholfen hat eine Gruppe von Feuerwehrleuten aus Hessen, die auf dem Campingplatz Urlaub gemacht hat. Der Präsident der Region, Luca Zaia, bedankte sich bei ihnen. Die Helfer stammen aus Dietzenbach im Landkreis Offenbach - die dortige Freiwillige Feuerwehr teilte auf Facebook mehrere Bilder des Einsatzes, die zuvor der Regionspräsident Zaia gepostet hatte. „Unsere Kameraden sind auch im Urlaub gefordert! Vielen Dank für euren Einsatz unter schwierigsten Bedingungen!“, hieß es dazu. Das Feuer brach den Behörden zufolge in einem Bungalow auf dem Campingplatz „Bella Italia“ in der Gemeinde Peschiera del Garda am Südufer des Sees kurz nach 6.00 Uhr morgens aus. Die Flammen schlugen viele Meter hoch. Der Brand konnte nach Angaben der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Löscharbeiten seien durch explodierende Gasflaschen erschwert worden, hieß es. (dpa)
Hofheim: 27 Jahre alter Mann verletzt PolizistenHofheim. Bei der Festnahme eines 27 Jahre alten Mannes in Hofheim im Main-Taunus-Kreis sind mehrere Polizeibeamte leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war es am Samstagabend im Stadtteil Marxheim zunächst zu einer Körperverletzung gekommen.Als Einsatzkräfte gegen den Mann einschritten, habe er sich widersetzt und bei der Festnahme aktiven Widerstand geleistet. Dabei sei es zu einer Rangelei am Boden gekommen. Der Siebenundzwanzigjährige sei erst mit Unterstützung mehrerer Streifen festgenommen worden.Der Mann kam laut Mitteilung in Gewahrsam. Gegen ihn werde nun unter anderem wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt, hieß es. (dpa)
Maintal: Autofahrerin bei Unfall schwer verletztMaintal. Bei einem Verkehrsunfall in Maintal-Dörnigheim im Main-Kinzig-Kreis ist am Sonntagmorgen eine 42 Jahre alte Autofahrerin schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei stieß ihr Wagen am Vormittag auf der Landesstraße 3268 mit dem Auto eines 67 Jahre alten Mannes zusammen.Der Mann war den Angaben zufolge aus Richtung Hanau gekommen und wollte gegen 9.30 Uhr nach links abbiegen. Dabei sei es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Wagen der 42 Jahre alten Frau gekommen. Die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde in eine Frankfurter Klinik gebracht. Der 67 Jahre alte Mann wurde am Unterschenkel verletzt.Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde laut Polizei zudem ein drittes Auto beschädigt. Dessen Fahrer blieb unverletzt. Die Fahrbahn war für etwa eine Stunde gesperrt. Den Schaden schätzt die Polizei auf mehr als 30.000 Euro. Sie sucht Zeugen. (dpa)
Frankfurt: Trunkenheitsfahrt im DoppelpackBei einer Polizeikontrolle im Frankfurter Stadtteil Sossenheim sind in der Nacht gleich zwei mutmaßlich alkoholisierte Verkehrsteilnehmer aufgefallen. Zunächst stoppten Beamte nach Polizeiangaben einen 62 Jahre alten Autofahrer, der zuvor wegen eines Parkmanövers und des Verdachts auf Alkoholisierung gemeldet worden war. Ein Atemalkoholtest bestätigte laut Mitteilung den Verdacht gegen den Mann. Damit war der Fall aber noch nicht beendet: Der Mann bat den Angaben zufolge eine Bekannte, sein Auto abzuholen. Die 51 Jahre alte Frau tauchte kurze Zeit später an der Kontrollstelle auf – allerdings selbst alkoholisiert und auf einem E-Scooter. Auch bei ihr habe ein Vortest einen Wert deutlich über den gesetzlichen Grenzwerten ergeben, hieß es.Beide mussten mit zur Dienststelle, wo Blutentnahmen vorgenommen wurden. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. (dpa)
Vor der Disco: Security schlägt und tritt MannWiesbaden. Bei einem eskalierten Streit vor einer Disco in Wiesbaden sollen Sicherheitsdienst-Mitarbeiter einen der Beteiligten geschlagen und getreten haben – unter anderem mit einem Schlagstock. Der 20 Jahre alte Mann war am frühen Morgen mit einem gleichaltrigen Mann in eine Auseinandersetzung geraten, wie die Polizei auf Grundlage ihrer bisherigen Erkenntnisse mitteilte. Im Verlauf des Streits schlug er seinem Kontrahenten mutmaßlich mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin schalteten sich die drei Security-Leute ein. Der vom Sicherheitsdienst geschlagene junge Mann wurde leicht verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (dpa)
Rüsselsheim: Mann bei Messerattacke in Gaststätte verletztBei einer Auseinandersetzung in einer Gaststätte in Rüsselsheim ist am frühen Sonntagmorgen ein 34 Jahre alter Mann durch Messerstiche verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 4.50 Uhr.Der Mann aus Rüsselsheim wurde nach einer Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Stand sind seine Verletzungen nicht lebensbedrohlich. Der mutmaßliche Angreifer flüchtete aus dem Lokal. Eine Fahndung blieb bislang erfolglos.Die Kriminalpolizei ermittelt am Tatort. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt bewertet den Fall als versuchtes Tötungsdelikt.