Heise 21.08.2026
10:00 Uhr

Atlassian schließt mehr als 160 Sicherheitslücken in Confluence & Co.


Angreifer können unter anderem an kritischen Schadcode-Schwachstellen in Softwareprodukten von Atlassian ansetzen.

Atlassian schließt mehr als 160 Sicherheitslücken in Confluence & Co.

Auch wenn es bislang noch keine Berichte zu laufenden Attacken gibt, sollten Admins ihre Atlassian-Anwendungen zeitnah auf den aktuellen Stand bringen. Ansonsten können Angreifer an insgesamt 162 Sicherheitslücken ansetzen und Systeme im schlimmsten Fall vollständig kompromittieren.

Wie aus einer aktuellen Warnmeldung von Atlassian hervorgeht, sind konkret jeweils in den Data-Center- und Server-Ausgaben Bamboo, Bitbucket, Confluence, Crowd, Fisheye/Crucible, Jira und Jira Service Management betroffen.

Insgesamt gelten den Entwicklern zufolge zehn Sicherheitslücken als „kritisch“. Das sind etwa eine DoS-Schwachstelle (CVE-2026-59873) und eine Man-in-the-Middle-Lücke (CVE-2026-53434) in Confluence. So können Angreifer Dienste abstürzen lassen oder Verbindungen belauschen.

Durch eine weitere kritische Lücke (CVE-2026-4800) kann aus der Ferne Schadcode auf PCs mit Jira gelangen. Davon ist Jira Service Data Management ebenfalls betroffen. Der Großteil der verbleibenden Schwachstellen ist mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft.

Um mögliche Attacken vorzubeugen, müssen Admins sicherstellen, dass die folgenden Versionen installiert sind:

Auch im Juli hatte Atlassian in seinen diversen Produkten zahlreiche Schwachstellen ausgebessert.

(des)