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18.08.2026
12:44 Uhr
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Der Retro-Gaming-Hersteller Analogue bringt gemeinsam mit der Modemarke Supreme eine vergoldete Sonderedition seines Pocket-Handhelds heraus.

Sie will die Brombeerkoalition erhalten: Thüringens Finanzministerin Katja Wolf (BSW), hier mit Ministerpräsident Mario Voigt (CDU, links) und Innenminister Georg Maier (SPD). Martin Schutt/dpa
Analogue und das Streetwear-Label Supreme haben eine Zusammenarbeit für zwei exklusive Varianten des Analogue Pocket angekündigt. Dabei handelt es sich um ein Modell mit 24-Karat-Goldüberzug sowie eine Version in glänzendem Rot. Beide Modelle sind aus einem Aluminium-Unibody gefertigt, den ein eingeprägtes Supreme-Logo auf Vorder- und Rückseite ziert und sollen als Teil der Supreme-Kollektion „Fall/Winter 2026“ Ende des Jahres erscheinen.
Im Test auf heise online überzeugte der Analogue Pocket mit ausgezeichneter Kompatibilität und hoher Bildqualität. In der Retro-Gaming-Communitiy kommt allerdings immer wieder Kritik am Geschäftsgebaren des Herstellers auf. Seit seinem Marktstart 2021 ist der Pocket immer wieder ausverkauft, weil Analogue die Stückzahlen angeblich bewusst niedrig hält und stattdessen kontinuierlich limitierte Sondereditionen veröffentlicht. Mit der Supreme-Sonderedition dürften diese Stimmen wieder lauter werden.
Wie bei Supreme üblich, gibt es keinerlei Angaben zur produzierten Menge oder zum Verkaufspreis. Erst am jeweiligen Verkaufstag, dem sogenannten „Drop Day“, erfahren Interessierte, was die goldene oder rote Variante kosten wird. Bisher gibt es nur einen „Preview“-Eintrag auf der Supreme-Website. Für die derzeit ausverkauften Standard-Editionen in Schwarz oder Weiß ruft Analogue im eigenen Shop knapp 240 US-Dollar auf.
Technische Neuerungen bietet die Supreme-Variante nicht. Der Analogue Pocket verfügt über ein beleuchtetes 3,5 Zoll großes LC-Display und spielt laut Hersteller über 2.780 Spielmodule für Game Boy, Game Boy Color und Game Boy Advance ab. Optional erhältliche Adapter erweitern die Kompatibilität auch auf Handhelds von Sega oder Atari und eine HDMI-Docking-Station verbindet den Pocket mit aktuellen Smart-TVs oder Monitoren.
(joe)