Heise 12.09.2026
20:00 Uhr

Top 10: Mähroboter für kleine Flächen im Test


Die besten Mähroboter bis 500 m²: Wir zeigen günstige Modelle ohne Begrenzungskabel mit Kamera-, RTK- oder LiDAR-Navigation.

Top 10: Mähroboter für kleine Flächen im Test

Nach seinem Studium begann Kai seine journalistische Laufbahn Mitte der 90er bei der PC Professionell. Für Heise Bestenlisten by TechStage berichtet er über interessante Produkte aus den Bereichen Smart-Home, Überwachungskameras, Balkonkraftwerke, Mähroboter und vieles mehr.

Die besten Mähroboter für kleine Flächen bis 500 m²: Wir zeigen günstige Modelle ohne Begrenzungskabel mit Kamera-, RTK- oder LiDAR-Navigation.

Mähroboter ohne Begrenzungskabel ersparen das Verlegen eines Drahts und lassen sich bei Änderungen im Garten flexibler anpassen. Für kleine Rasenflächen sind dabei nicht nur Preis und maximale Flächenangabe entscheidend: Auch die Gartenstruktur, schmale Durchfahrten, Rasenkanten sowie Gebäude und Bäume spielen eine wichtige Rolle.

Wie sehr die Gartenstruktur über die Technikwahl entscheidet, zeigte sich im Test an einer 70 cm schmalen Durchfahrt zwischen zwei Gebäuden: Sie hat kein einziger RTK-Roboter gemeistert, wohl aber die meisten LiDAR-Modelle.

Diese Bestenliste versammelt zehn Mähroboter, die wir für Gärten bis etwa 500 m² als geeignet ansehen. Dazu zählen auch Geräte, die der Hersteller für 1000 m² und mehr freigibt – entscheidend ist nicht die Zahl auf dem Datenblatt, sondern ob ein Modell mit kleinen, verwinkelten Flächen zurechtkommt. Alle Kandidaten sollen einfach einzurichten, kompakt und bezahlbar sein. Wer ein großes, hängiges oder stark verwinkeltes Grundstück hat, findet leistungsstärkere Geräte in unserer Bestenliste Top 10: Mähroboter ohne Begrenzungskabel im Test – der beste navigiert mit LiDAR.

Testsieger ist der Mova Viax 500. Der kompakte Mähroboter kombiniert LiDAR mit Kameras zur Navigation, bewältigt schmale Passagen zuverlässig und kommt ohne RTK-Antenne aus. Damit eignet er sich besonders für kleine, verwinkelte Gärten, in denen Gebäude oder Bäume den Satellitenempfang beeinträchtigen. Der Hersteller gibt eine Flächenleistung von [Wert prüfen – Datenblatt/Testbericht] an. Derzeit kostet er rund 549 Euro.

Preis-Leistungs-Sieger ist der Ecovacs Goat O600 RTK. Er ist für Flächen bis 600 m² freigegeben und kostet aktuell knapp 475 Euro bei eBay. Für seine präzise Navigation benötigt er allerdings eine RTK-Referenzantenne. Das passt primär zu offenen Gärten mit möglichst freiem Blick zum Himmel.

Technologiesieger ist der Ecovacs Goat O1200 LiDAR Pro mit der umfangreichsten Ausstattung im Testfeld. Er findet auch durch die Engstelle zwischen zwei Rasenzonen im Testgarten und verbessert den Randschnitt mit seinem integrierten Trimmer. Die Flächenfreigabe bis 1200 m² ist für kleine Gärten nicht nötig, bietet aber Reserven bei verwinkelten Flächen oder starkem Rasenwachstum. Mit 849 Euro ist er allerdings deutlich teurer als der Testsieger aber erheblich günstiger als zuletzt mit 1000 Euro.

Eine günstige Alternative für klar strukturierte Grundstücke ist der Roboup Racoon 2SE. Der kamerabasierte Mähroboter kostet zum Testzeitpunkt knapp 499 Euro, benötigt aber klar erkennbare Rasengrenzen. Bei offenen Übergängen zu Beeten oder anderen Flächen kann seine Navigation an Grenzen stoßen.

Der Mova Viax 500 ist ein erstaunlich günstiger und trotzdem ausgereifter Mähroboter für Nutzer, die einen modernen, kabellosen Einstieg für eine überschaubare Rasenfläche suchen. Aktuell ist er für 549 Euro erhältlich.

Ecovacs bietet mit dem Goat O1200 LiDAR Pro einen Mähroboter, der dank LiDAR auch in schwierigen Situationen wie unter Bäumen und zwischen hohen Gebäuden präzise navigiert. Er meistert auch Engstellen und liefert mit dem integrierten Trimmer zwar keine perfekte, aber eine brauchbare Lösung für den Randschnitt an befestigten Rasengrenzen. Aktuell ist er für 1000 Euro im Angebot.