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14.10.2026
20:00 Uhr
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Hemdenbügler statt Bügelbrett und Eisen: Wir haben fünf Modelle getestet – das günstigste schlägt ein teures.

Bereits im zarten Alter von fünf Jahren hatte Jonas seinen ersten PC und hat glücklicherweise noch die Zeit von Kassetten, CDs und Disketten miterlebt. Seitdem hat ihn Technik und der Spaß an Gadgets nicht mehr losgelassen. Angefangen hat er 2023 als Volontär bei TechStage, das 2024 in heise bestenlisten übergegangen ist. Seit 2025 ist er dort nun fest als Redakteur im Team tätig und allen voran Experte für Mini-PCs. Weiterhin testet er für allerlei PC-Zubehör, Saugroboter, Ladegeräte und Powerbanks. Privat ist er Vielleser, Bahn-Nerd und Musikliebhaber, wobei sein Musikgeschmack so vielfältig ist wie er selbst.
Hemdenbügler ersparen Bügelbrett und heißes Eisen. Wir haben fünf Bügelpuppen von 48 bis 109 Euro getestet, das günstigste Modell ist besser als manch teureres.
Wer schon einmal ein Hemd mit dem Bügeleisen glatt bekommen wollte, weiß, warum ein automatischer Hemdenbügler so verlockend klingt. Erst muss das Bügelbrett aus der Abstellkammer, dann hantiert man mit einem rund 200 °C heißen Eisen um Kragen, Knopfleiste und Manschetten herum. Ein unachtsamer Moment genügt für eine Brandblase am Handgelenk oder einen glänzenden Sohlenabdruck auf dunklem Stoff. Noch ärgerlicher sind schief eingebügelte Kanten im Ärmel, die selbst ein zweiter Durchgang kaum wieder herausbekommt. Eine Bügelpuppe erspart das leidige Herauskramen von Bügelbrett und Bügeleisen, denn sie trocknet und glättet Hemden ohne heiße Sohle. Dazu sind die Geräte günstiger als erwartet.
Das Konzept ist denkbar einfach. Man zieht das feuchte Hemd nach dem Waschen über einen Ballon, stellt den Timer ein und kümmert sich in der Zwischenzeit um anderes. Ein Gebläse pustet heiße Luft in den Ballon, spannt den Stoff von innen und trocknet ihn dabei glatt.
Wir haben uns fünf Bügelpuppen geschnappt und getestet, alle im Preisbereich von knapp 50 bis 100 Euro. Dampf nutzt eines der Testgeräte. Im Testparcours haben wir Leistungsaufnahme, Lautstärke und Temperatur gemessen und zeigen, welcher der Beste ist.
Unser Testsieger ist der Cleanmaxx Pro Steam. Als einzige Bügelpuppe im Test setzt er neben Heißluft auch Dampf ein und bekommt damit sogar trockene, zerknüllte Hemden fast vollständig glatt. Dazu kommen die beste Verarbeitung im Test mit fest sitzenden Steckverbindungen und einteiligem Schulterelement sowie einem Hosenballon im Lieferumfang. Mit 109 Euro ist er zwar das teuerste Gerät im Test, lohnt aber auch.
Den Titel des Technologiesiegers holt der Wëasy Iro 320 für 70 Euro, weil er die Temperatur mit Kaltluft und fünf Heizstufen von 30 bis 75 °C an den Stoff anpasst. Anders als der technisch nahezu baugleiche Sichler legt er zusätzlich vier Gewichtsklammern bei, die den Saum nach unten ziehen und für ein deutlich gleichmäßigeres Glättungsergebnis sorgen. Die flexible Temperatur ist besonders wichtig bei empfindlichen Stoffen.
Preis-Leistungs-Sieger und für uns der heimliche Testsieger ist der Cleanmaxx Hemdenbügler 1800 W 00384 für 48 Euro, denn er ist das günstigste Gerät im Test und trocknet trotzdem am schnellsten. Hemden sind auf ihm in unter 15 Minuten komplett trocken, auch an Kragen und Saum, während fünf Gewichtsklemmen den Stoff glatt ziehen.
Der Cleanmaxx Pro Steam ist unser Testsieger und die einzige Bügelpuppe im Test, die neben Heißluft auch Dampf einsetzt. Damit bekommt er sogar trockene, zerknüllte Hemden fast vollständig glatt. Frisch geschleuderte Hemden sind nach 10 Minuten bis in Kragen und Ärmelsaum trocken, weil zusätzliche Luftauslässe in den Ärmeln sitzen. Seine Steckverbindungen halten fester als bei allen anderen Testgeräten, und ein Hosenballon liegt bei. Er kostet aktuell 109 Euro.
Der Wëasy Iro 320 legt vier Klammern mit Gewicht bei, die am Saum hängen. Sie verhindern, dass sich der Stoff beim Aufblasen hochschiebt oder aufrollt. Das Hemd liegt dadurch gleichmäßiger am Ballon an als beim nahezu baugleichen Sichler NX8937-944. Per Touchtaste wählt man Kaltluft oder eine von fünf Heizstufen, das schont empfindliche Stoffe. Mit rund 70 Euro kostet er etwa 30 Euro weniger als der Sichler.