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25.06.2026
14:01 Uhr
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Sachsen-Anhalts AfD-Chef Martin Reichardt sieht sich Vorwürfen ausgesetzt, den Hitlergruß gezeigt zu haben. Er selbst will die Geste anders interpretiert wissen.

Er will demnächst als Landesvorsitzender wiedergewählt werden: Martin Reichardt bei einer Wahlkampfveranstaltung im September 2025 in Düsseldorf. Revierfoto/IMAGO
Martin Reichardt lacht und hebt den ausgestreckten linken Arm nach oben. Neben dem Landeschef der AfD in Sachsen-Anhalt steht sein Vize Hans-Thomas Tillschneider, vor ihm kniet ein Verschwörungserzähler, in der Hand ein Blatt Papier. Ein Foto aus dem Juni 2020 zeigt diese Szene, und seit es der Politico-Podcast „Inside AfD“ und die Welt am Mittwoch veröffentlicht haben, ist Reichardt in Erklärungsnot. Denn man kann in dieser Geste einen Hitlergruß erkennen, auch zwei Zeugen sollen dies bestätigt haben. Reichardt selbst sagt – während einer Bundestagsdebatte am Mittwoch mit dem Vorwurf konfrontiert: „Ich habe nie einen Hitlergruß gezeigt.“
Sebastian Münzenmaier bindet radikalste Kräfte ein, organisiert Mehrheiten, entscheidet über Karrieren in der AfD. Jetzt will er Landeschef in Rheinland-Pfalz werden. Sein Aufstieg erzählt viel über den Wandel der Partei.
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