Die AfD hat bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 38 Prozent der Stimmen geholt und ist stärkste Kraft geworden. Zufrieden scheinen Teile der Partei damit allerdings nicht zu sein. Der Co-Vorsitzende und Spitzenkandidat musste bei seiner Wahl zum Fraktionsvorsitzenden einen Dämpfer hinnehmen: Für Enrico Schult stimmten laut NDR nur 20 der insgesamt 32 Abgeordneten. Noch mehr Unzufriedenheit gibt es mit dem Mann, der im Wahlkampf als „Ministerpräsidentenkandidat“ unterwegs war: Leif-Erik Holm. Das geht aus einer internen AfD-Wahlanalyse hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Darin wird Holm, ebenfalls Co-Vorsitzender des Landesverbandes, „Führungsschwäche“ und „mangelnde Präsenz“ vorgeworfen.
