|
20.05.2026
16:33 Uhr
|
Vom Stadl im Ebersberger Forst ins Gefängnis – dieser Gang könnte sechs Angeklagten aus dem Konzern der Hypovereinsbank bevorstehen. Sie sollen ihrem Arbeitgeber illegal Gewerbesteuern in Millionenhöhe erspart haben. Die Umstände wirken grotesk.

Der Firmensitz mit dem lauschigen Namen „Seegrasstadl“ lag mitten im Ebersberger Forst. Christian Endt
Diesen Firmensitz mitten im Ebersberger Forst mit dem lauschigen Namen „Seegrasstadl“ und der heimeligen Adresse St. Hubertus 2 empfanden diejenigen, die dort hingeschickt wurden, nicht als Glück. Trotz der Idylle im Wald, trotz des nahegelegenen Biergartens. Sondern als pure Langeweile, als Zumutung, gar als Strafe. Dienst tun im Forst wollte kaum jemand.
Die Architekten haben beim neuen Strafjustizzentrum in München getan, was getan werden kann. Manches verdient Respekt. Doch im Vergleich mit Vorgängern wie dem Justizpalast bleibt etwas auf der Strecke.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: