SZ 18.06.2026
15:42 Uhr

(+) Arbeitszeit: Bärbel Bas macht, was der DGB will


Weitere Ausnahmen vom Acht-Stunden-Tag? Es scheint so, als hätten sich die Beamten des Arbeitsministeriums von den Drohungen der Gewerkschaften leiten lassen. Die Arbeitgeber würden zu Bittstellern degradiert.

(+) Arbeitszeit: Bärbel Bas macht, was der DGB will

Der Gesetzentwurf zur Arbeitszeit von Bärbel Bas ist unfertig, aber aufschlussreich. Noch ist er  nicht abgestimmt in der Bundesregierung, er ist Arbeitsministerium pur. Er liest sich, als hätten sich Bas’ Beamte leiten lassen vom Widerstand der Gewerkschaften gegen weitere Ausnahmen vom Acht-Stunden-Tag und von ihren Drohungen, Proteste dagegen auf die Straßen zu tragen. Die Arbeitsministerin und SPD-Co-Vorsitzende will sich offenbar dem Druck von DGB-Chefin Fahimi und Co. beugen.

Arbeitnehmer dürften in Großunternehmen immer seltener mitbestimmen, kritisiert Yasmin Fahimi. Die DGB-Chefin warnt vor dem Plan der EU-Kommission, nationale Mitbestimmungsregeln auszuhebeln.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: