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24.04.2026
15:39 Uhr
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Auf der Pekinger Automesse präsentieren die deutschen Hersteller, was sie aus verlorenen Jahren gelernt haben: dass man chinesischen Kunden am besten gibt, was chinesische Kunden wollen. Reicht das, um im größten Automarkt der Welt wieder Fuß zu fassen?

In Peking wird gerade erstaunlich viel Deutsch gesprochen. Zwischen Flugtaxis, humanoiden Robotern und Dutzenden von chinesischen Automarken, von denen viele europäische Besucher nie gehört haben dürften, ziehen an diesem Freitag Vorstände, Entwickler und Berater aus Deutschlands Autobranche durch die Hallen der Peking Motor Show. Sie inspizieren Displays, testen Soundsysteme, fotografieren Innenräume.
Letztlich bauen sie bei Rolls-Royce in Goodwood nur Autos, aber als Autofirma sieht sich hier keiner. Sie konkurrieren eher mit Rolex, nicht mit Porsche. Und Luxus boomt halt auch in der Weltkrise. Für Spritpreise interessieren sich ihre Kunden ohnehin nicht.
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