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04.06.2026
17:01 Uhr
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Kaputte Panzer, fehlende Ersatzteile und Großgerät, das unter freiem Himmel rostet: In einem internen Brandschreiben schlägt ein Logistikpartner der Bundeswehr Alarm.

Als Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vor zwei Wochen vor die Hauptstadtpresse trat, klang er durchaus zufrieden: „In den vergangenen Jahren ist so viel beschafft worden wie eigentlich noch nie zuvor“, sagte er nach einer Sitzung des Verteidigungsausschusses im Bundestag. Die Zeitenwende läuft! – so die Botschaft von Pistorius. Und tatsächlich standen der Bundeswehr ja allein 2025 rund 86 Milliarden Euro für Material, Ausrüstung und Personal zur Verfügung. Eine Rekordsumme.
Auf dem Truppenübungsplatz in Munster zeigt die Bundeswehr, wie sie sich den Krieg der Zukunft so vorstellt: Drohnenschwärme, Laserwaffen, Elitesoldaten im Feindesland. Vor allem ist da eine Armee zu sehen, die man gern hätte, aber noch lang nicht hat.
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