SZ 11.03.2026
13:01 Uhr

(+) Champions League: Der Schandfleck des italienischen Fußballs hat ein paar saubere Stellen


Die Aussicht auf ein Champions-League-Viertelfinale ohne italienische Klubs löst im Land Entsetzen aus. Ganz so trostlos ist die Lage aber gar nicht.

(+) Champions League: Der Schandfleck des italienischen Fußballs hat ein paar saubere Stellen

Es ist noch gar nicht lange her, da galt Italiens Fußball als unheilbar krank. Dann wieder als putzmunter und lebendig. Tot, krank, dynamisch, vital: Man kann durcheinanderkommen bei diesem Auf und Ab, bei diesem ewigen Seiltanz zwischen Jenseits und Diesseits, der am Beispiel des einst ausschließlich ruhmvollen Calcio aufgeführt wird. Das 1:6 von Atalanta Bergamo am Dienstag gegen den FC Bayern hat nun den De-facto-Kahlschlag der italienischen Königsklassenvertreter zur Folge; solch eine Schmach wird südlich der Alpen, kleiner geht’s nicht, immer und ausschließlich auf der Metaebene verhandelt. „Italien, das sind wir“, stellte die Gazzetta dello Sport nicht ganz unzutreffend fest: „Nicht Atalanta hat den Narren gemacht, sondern unser Fußball.“

Wie tickt der FK Bodö Glimt? Präsident Inge Henning Andersen spricht über das Wertegerüst seines Klubs, das raue Küstenklima bei Heimspielen – und erklärt, warum Norweger generell so großen Erfolg im Sport haben.

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