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11.10.2026
14:14 Uhr
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Der amerikanische Verteidigungsminister will die Hinrichtung eines Mörders per Livestream übertragen lassen. Das Entsetzen ist groß und verständlich, aber sind klandestine Hinrichtungen besser?

Im November 2009 tötete der Militärpsychiater Nidal Malik Hasan in Texas 13 Menschen. Pressekonferenz vor dem Militärstützpunkt Fort Hood.
Foto: Joe Raedle/AFP
Am 5. November 2009, gegen halb zwei Uhr nachmittags auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas, stürmte der Militärpsychiater Nidal Malik Hasan in ein Großraumbüro, sprang auf einen Tisch, rief „Allahu Akbar“ und feuerte mindestens hundert Schüsse aus seiner Pistole ab. 13 Menschen starben, 42 wurden verletzt, dann streckten vier Schüsse der Polizei den Täter nieder. Hasan überlebte; er ist seither gelähmt.
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