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27.08.2026
16:21 Uhr
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Die EU-Kommission möchte, dass der Haushalt auf den Rekordwert von zwei Billionen Euro anwächst. Der Bundeskanzler hält das für „unbezahlbar“ – und will mit verbündeten Nettozahlern ein Umsteuern erzwingen.

Nicht mit uns: Österreichs Kanzler Stocker (li), Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen, Bundeskanzler Merz und Finnlands Ministerpräsident Orpo (re.) wehren sich in Berlin gegen die Pläne der EU-Kommission.
Britta Pedersen/dpa
Es ist ein exklusiver Kreis, den Bundeskanzler Friedrich Merz am Donnerstag zum Mittagessen ins Kanzleramt geladen hat. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen ist gekommen, der finnische Regierungschef Petteri Orpo und aus Österreich Bundeskanzler Christian Stocker. Per Video werden aus den Niederlanden noch Rob Jetten und aus Schweden Ulf Kristersson zugeschaltet. Was diese Herren und die Dame verbindet, ist Geld – viel Geld. Zusammen finanziere man, erläutert Merz, etwa 40 Prozent des europäischen Haushaltes. Es ist ein Treffen von „Nettozahlern“, die mehr in den EU-Haushalt einzahlen, als sie herausbekommen. Und mehr denn je verstehen sie sich gerade als Schicksalsgemeinschaft.
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