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21.07.2026
12:53 Uhr
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Ausgeschieden? Sündenbock suchen! Nirgends ist die Kritik nach Fußballturnieren so gnadenlos wie in England. Das musste vor Thomas Tuchel schon eine Reihe an Spielern und Trainern erfahren – sogar Harry Kane.

Harry Kane und Thomas Tuchel wurden mit England WM-Dritter. Trotzdem steht der deutsche Trainer in der Kritik. Kevin C. Cox/Getty /AFP
Fairplay bildet das moralische Fundament des englischen Sportethos. Respekt, Integrität und verantwortungsvolles Handeln sollen das Verhalten von Aktiven, Fans und Berichterstattern prägen – im Wettkampf ebenso wie im anschließenden Umgang. Gegenüber den eigenen Protagonisten geraten diese Grundsätze in England allerdings mitunter in Vergessenheit. Auch nach der bitteren Halbfinalniederlage der englischen Nationalmannschaft gegen Argentinien (1:2) bei der Fußball-WM in Nordamerika war von Fairplay wenig zu spüren.
Enorme Dominanz, gewaltiger Schrecken und dann doch das beste Ergebnis seit 60 Jahren – Englands 6:4-Spektakel gegen Frankreich stärkt auch Thomas Tuchels Position. Echte Alternativen zum deutschen Coach gibt es ohnehin kaum.
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