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11.06.2026
13:54 Uhr
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Viktor Orbán hinterlässt in Brüssel ein toxisches Erbe: Das jahrelange destruktive Verhalten des Ungarn hat das Misstrauen gegenüber allen EU-Beitrittskandidaten erhöht. Jetzt soll es Sicherheitsvorkehrungen geben.

Da lang in die Europäische Union? Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij bei den deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen im April in Berlin. Michael Kappeler/dpa
Zu sagen, Brüssel vermisse Viktor Orbán, wäre eine Übertreibung. Eine gewaltige sogar. Die Abwahl des ungarischen Regierungschefs, der die Europäische Union jahrelang mit seinen Vetos gequält und erpresst und immer wieder die europäische Hilfe für die Ukraine torpediert hat, wurde von fast allen EU-Regierungen mit großer Erleichterung aufgenommen.
Der ukrainische Präsident Selenskij hat eine Armee-Einheit nach den nationalistischen UPA-Kämpfern aus dem Zweiten Weltkrieg benannt. In Polen reagiert man gekränkt und erzürnt, denn die UPA ermordete auch polnische Zivilisten.
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