SZ 31.05.2026
17:01 Uhr

(+) Finanzierung der Schiene: Was Deutschland bei der Bahn von seinen Nachbarn lernen kann


Die Züge in Österreich und in der Schweiz fahren deutlich zuverlässiger als hierzulande. Das liegt auch an ihrer Finanzierung. Warum die so viel stabiler ist und was Deutschland davon lernen kann.

(+) Finanzierung der Schiene: Was Deutschland bei der Bahn von seinen Nachbarn lernen kann
Zwei SBB-Züge im Bahnhof Zürich: Warum läuft es bei den Schweizer und österreichischen Bahnen so viel besser? Lorenz Mehrlich

Der Blick über die Grenze kann ernüchternd sein. Während sich Deutschlands Bahnfahrer längst an Zugausfälle und Verspätungen gewöhnt haben und der Bundesverkehrsminister schon froh ist, wenn bei der Pünktlichkeit am Ende des Jahres eine Sechs vorn steht, läuft es in den Nachbarländern deutlich besser. In Österreich erreichten im vergangenen Jahr 81,6 Prozent aller Fernzüge pünktlich ihr Ziel. In der Schweiz waren es sogar 92,7 Prozent – und das, obwohl ein Zug dort bereits nach drei Minuten als verspätet gilt und nicht erst nach sechs wie bei der Deutschen Bahn (DB).

Mit Italo und Flixtrain drängen zwei neue Zugbetreiber auf den Markt. Sie versprechen mehr Wettbewerb. Für die Kunden soll alles besser werden. Aber stimmt das überhaupt?

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