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01.09.2026
15:44 Uhr
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Das Land sieht die Flut als direkte Folge des Klimawandels und könnte mit einer Schadenersatzklage vor dem Internationalen Gerichtshof Erfolg haben. In China und Nepal drohen den Menschen Versorgungsengpässe.

Nepals Regierung ändert ihren Ton bei der Aufarbeitung der Sturzflut vom 26. August. Statt nur um Hilfe bei Rettungsarbeiten und Wiederaufbau zu bitten, will das Land jetzt Entschädigungen fordern. Der Grund: Kathmandu deutet die Flut als Folge des Klimawandels, den vor allem die großen Industrienationen verursachen. „Nepals Treibhausgas-Emissionen kann man praktisch vernachlässigen“, sagte Außenminister Shisir Khanal im Fernsehsender Kantipur TV.
Während sich viele Nepalesen schon fragen, wer sie vor der nächsten Katastrophe schützen kann, fürchtet China jedes Bild der Schwäche, gerade in Tibet. Szenen aus einer Region, in der nicht nur die Berge fragil sind.
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