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11.10.2026
14:41 Uhr
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Großer Publikumsandrang und viel Harmonie trotz fragwürdiger kulinarischer Versorgungslage – sieht man mal vom Konflikt zwischen Anspruch und Kommerz ab: So war die diesjährige Frankfurter Buchmesse.

Robert Habeck signiert sein Buch „Artic Meltdown“ bei der Frankfurter Buchmesse.
Foto: Jennifer Brückner/dpa
Jetzt hat es sich schon zum 78. Mal ausgewuselt, ausgeblättert, ausgelesen, ausgefeiert. 236 000 Besucher aus 137 Ländern meldet die Frankfurter Buchmesse, darunter seien 119 000 Fachbesucher gewesen und 117 000 Privatbesucher. Das Ergebnis liegt knapp unter dem hohen Niveau des Vorjahres, als 238 000 Besucher gekommen waren. Gerade mal zwölf Jahre jünger als ihr diesjähriger Stargast Wolf Biermann ist die Buchmesse. Altersmilde wirkte sie in diesem Jahr. Vielleicht sogar leicht altersmüde. Große politische Konflikte wurden auf ihren Bühnen höchstens innerhalb des Gastlandes Tschechien ausgetragen, das sich nicht von der geografischen Falschinformation des PR-Slogans abschrecken ließ, es sei „ein Land an der Küste“.
Die Welt der Bücher geht nicht mit einem großen Knall unter – Verluste hier, Existenzkrisen dort. Eine Reise zu Verlegern, Autorinnen und Buchhändlerinnen, die gerade erleben, was alles auf dem Spiel steht
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