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02.09.2026
15:11 Uhr
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Donald Trump will aus dem Lake Ontario den Lake America machen. Dabei lehrt die Geschichte, dass willkürliche neue Bezeichnungen für Städte, Länder oder Gewässer oft nur von kurzer Dauer sind.

„Lake Ontario, Now and Always“: Ontario-See, heute und für immer: Protestplakat in der kanadischen Provinz Ontario, nachdem US-Präsident Donald Trump die Umbennung in „Lake America“' angeordnet hatte.
Foto: Carlos Osorio/REUTERS
Der US-Präsident möchte anderen Ländern gern seinen Willen aufzwingen, indem er die Namen auf der Landkarte ändert. Eine der ersten Amtshandlungen Donald Trumps während seiner zweiten Präsidentschaft war, den Golf von Mexiko in Golf von Amerika umzubenennen. Nun hat er es wieder getan: Der Lake Ontario an der Grenze zu Kanada soll fortan Lake America heißen, was weltweit Kopfschütteln ausgelöst hat. Donald Trump, der seit Kurzem auch einen nach ihm benannten Flughafen in Palm Beach anfliegen kann, ist natürlich nicht der erste Herrscher, der auf diese Weise seine Macht demonstriert. Ein Blick in die Geschichte verrät allerdings auch: Namen sind Schall und Rauch, nicht jede Umbenennung setzt sich durch.
Im September 1943 beginnt in Italien der bewaffnete Widerstand gegen Faschisten und Nationalsozialisten. Auch Kämpferinnen machen mit. Aus der Erinnerungskultur werden sie lange verdrängt.
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