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02.10.2026
13:57 Uhr
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Nach der Kündigung fast aller Tarifverträge wirft die Gewerkschaft dem VW-Konzernchef Falschaussagen vor. Besonders Blumes Aussage zu 36 Urlaubstagen sorgt für Ärger.

Bei Volkswagen, dem größten europäischen Autokonzern, spitzt sich der Konflikt zwischen Gewerkschaft und Vorstand weiter zu. VW-Chef Oliver Blume hat diese Woche fast alle Tarifverträge gekündigt, um weiter beim Personal zu sparen. Jetzt wirft ihm die Gewerkschaft IG Metall „ungeheuerliche Falschaussagen“ vor. Unter anderem geht es um die Frage, ob die Arbeitnehmerseite nicht mehr an Vereinbarungen von 2024 festhält, die unter anderem bis 2031 Arbeitsplätze und Werke sichern. Der andere Vorwurf lautet: Blume tue so, als hätten VW-Beschäftigte besonders viel Urlaub. Das Unternehmen möchte die Vorwürfe auf Anfrage nicht kommentieren.
Neuer Konflikt bei VW: Betriebsratschefin Daniela Cavallo erklärt im SZ-Interview, die Gewerkschaft habe keinem massiven Stellenabbau zugestimmt. Sie wirft dem Vorstand vor, er habe „einiges verschlafen“ – und warnt vehement vor einer AfD-Regierung.
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