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17.05.2026
15:17 Uhr
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Einfach irgendwo Honigbienenstöcke in der Stadt aufzustellen, ist keine gute Idee, sagt Monika Egerer von der TU München. Denn sie könnten ein Risiko für Wildbienen sein. Was es zu beachten gilt, und was die Expertin stattdessen rät.

Honigbienen wie diese hier leben in Völkern zusammen, ihr Zuhause sind Bienenstöcke. Wildbienen hingegen meiden die Gemeinschaft - sind aber als Bestäuber ebenso wichtig. Florian Peljak
Ohne Bienen kann der Mensch nicht leben. Sie bestäuben drei Viertel aller Nahrungsmittelpflanzen weltweit. Kein Wunder, dass immer mehr Leute etwas für Bienen tun wollen und das Imkern anfangen. Doch so einfach ist es nicht: Die zunehmende Zahl von Honigbienen kann ein Risiko für Wildbienen bedeuten, warnt die Umweltwissenschaftlerin Monika Egerer von der Technischen Universität München (TUM). Zu den Wildbienen zählen zum Beispiel Mauerbienen, Hummeln oder Sandbienen. Sie sind meistens Einzelgänger, aber als Bestäuber ebenso wichtig.
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