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12.03.2026
17:33 Uhr
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Die Politik beklagt, dass zu viele Menschen zu wenig arbeiten. Sie trägt aber durch Fehlanreize selbst dazu bei – auf Kosten der Frauen und der Wirtschaft.

Fast die Hälfte der erwerbstätigen Frauen arbeitet in Teilzeit. Michael Bihlmayer/IMAGO
Die Teilzeitdebatte ist wichtig. Weil wir es uns nicht leisten können, auf Arbeitskräfte zu verzichten. Und weil Teilzeitbeschäftigung vielen Frauen Chancen nimmt sowie Einkommens- und Altersarmut fördert. Für Vollzeitbeschäftigung muss aber mehr getan werden, als den Teilzeitanspruch zu beschränken auf Gründe wie Erziehung und Pflege. Während die Schweiz am Weltfrauentag die steuerliche Zusammenveranlagung von Ehepaaren verabschiedet und Individualbesteuerung einführt, wird hierzulande jeder Vorstoß zur Reform des Ehegattensplittings im Keim erstickt.
Die verängstigte Frau im öffentlichen Raum ist spätestens seit der „Stadtbild“-Debatte allgegenwärtig. Unsere Autorin hat ganz andere Erfahrungen gemacht und ist überzeugt: Die Angst-Erzählung schadet den Frauen – und nützt anderen.
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