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04.05.2026
15:23 Uhr
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Seit einem Jahr hat Deutschland einen Digitalminister: Karsten Wildberger, einen „Mann von außen“. Hat es etwas gebracht?

Seine Politik ist noch kaum sichtbar, aber nächstes Jahr sollen Ausweis-„Wallet“ und „Deutschland-App“ kommen, verspricht Karsten Wildberger. Soeren Stache/dpa
Karsten Wildberger hasst Doppelstrukturen. Sie machen langsam, träge, ineffizient. Das Gegenteil von dem, was Wildberger will. Und doch ist auch sein eigenes Haus nicht davor gefeit. Gerade erst sind seine Leute in eine neue Liegenschaft in der Berliner Friedrichstraße umgezogen. Draußen prangt eine goldene Plakette mit Bundesadler: „Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung“. Doch genau darüber, ein bisschen verblasst, hängt ein zweites Schild: „Bundesministerium für Gesundheit“. Noch sind nicht alle Kollegen ausgezogen.
Die Entwicklung des Media-Markt-Managers Karsten Wildberger zur Hoffnung der Regierung überrascht – auch weil sich der Digitalminister nicht komplett dem Politikbetrieb anpasst.
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