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26.07.2026
13:22 Uhr
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Die Wochen vor den Bayreuther Festspielen waren von Kontroversen geprägt. Zum Auftakt gab es jetzt Bekenntnisse gegen Antisemitismus, Pathos, Leidenschaft – eine große Versöhnungsshow.

Was für ein Wahnsinn: Dirigent Christian Thielemann und sein Orchester bei der Eröffnung der Bayreuther Festspiele. Enrico Nawrath
Was für ein Wahnsinn! Die ganze Bühnenbreite des Bayreuther Festspielhauses füllt beim Festakt zur 150-Jahr-Feier der Festspiele ein zwischen Comic, Frechheit, Neorealismus, Straßenkunst und Computerdesign sich austobendes Bild des Muralisten Adam Heat. Unschwer erkennt jeder gewiefte Wagnerianer Schlüsselmomente aus Richard Wagners Leben und Bayreuths Geschichte.
Wie konnte der fatale Eindruck entstehen, die Bayreuther Festspiele wollten sich mit dem Publizisten Michel Friedman ihrer antisemitischen Geschichte stellen – und dann doch wieder nicht? Die Intendantin und Komponisten-Urenkelin Katharina Wagner erklärt sich.
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