|
12.08.2026
16:14 Uhr
|
Eigentlich soll 2030 Schluss sein mit Tagebauen und klimaschädlichen Kraftwerken in Nordrhein-Westfalen. Doch Berlin verzögert nun eine wichtige Entscheidung – und die Zweifel an dem Plan wachsen.

Braunkohlebagger im Tagebau Garzweiler westlich von Köln. Federico Gambarini
Die riesigen Bagger fressen sich seit Jahrzehnten durchs Rheinische Revier, Europas größte Braunkohleregion westlich von Köln. Mehr als 50 Siedlungen fielen den Tagebauen zum Opfer, darunter das einst von Klimaschützern besetzte Lützerath. Die Kohle wird in nahe gelegenen Kraftwerken verbrannt. Doch die schwarz-grüne Landesregierung in Düsseldorf, die damalige Bundesregierung und der Betreiber RWE einigten sich vor vier Jahren darauf, dass schon 2030 Schluss sein soll mit dieser besonders klimaschädlichen Art der Stromerzeugung – also acht Jahre vor dem geplanten Kohle-Aus in ganz Deutschland. Aber die Zweifel wachsen, dass dieser ehrgeizige Termin zu halten ist.
Fünf Dörfer im Braunkohlegebiet Garzweiler sollten verschwinden. Dann kam die Rettung. Doch viele Bewohner waren da längst umgesiedelt. Jetzt gibt es die Dörfer doppelt – und ganz neue Konflikte.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: