SZ 08.10.2026
12:23 Uhr

(+) Koalitionsausschuss: Union und SPD wollen auf Ultimaten verzichten


Die Spitzen von Union und SPD tagen moderate viereinhalb Stunden lang. Das Treffen geht mit mehreren Bekenntnissen, aber ohne konkrete Beschlüsse zu Ende.

(+) Koalitionsausschuss: Union und SPD wollen auf Ultimaten verzichten
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf dem Weg zum Koalitionsausschuss im Bundeskanzleramt.
Foto: Michael Kappeler/dpa

Fünf Sätze, mehr gibt es erst einmal nicht. Mit besten Grüßen von „Thorsten, Matthias und Alexander“ erhalten die Abgeordneten von CDU/CSU und SPD am Donnerstagmorgen eine SMS, der sie entnehmen können, dass die Spitzen der Koalition am Vorabend „in guter und konstruktiver Atmosphäre getagt“ hätten. Außerdem erfahren sie aus der Nachricht von Unionsfraktionschef Thorsten Frei, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Matthias Miersch und CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann: „Wir sind uns bewusst, dass unsere Demokratie in diesen Tagen vor einer historischen Bewährungsprobe steht. Wir sind fest entschlossen, unser Land nicht den Extremisten zu überlassen.“

„Erst wenn der Dorn aus der Wunde ist, kann sie heilen“: Der Fraktionschef der CDU gerät immer stärker unter Druck. Auch über die politische Ausrichtung gibt es offenen Streit.

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