SZ 17.03.2026
13:46 Uhr

(+) Krieg in Iran: Wie sich die USA und China belauern


US-Präsident Trump wird seinen Besuch in Peking wegen des Iran-Kriegs wohl verschieben. China hält sich bislang aus dem Konflikt heraus – gerät aber in eine strategisch schwierige Lage.

(+) Krieg in Iran: Wie sich die USA und China belauern
Ende November traf sich US-Präsident Donald Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping im südkoreanischen Busan, wo es hauptsächlich um den Zollstreit ging. ANDREW CABALLERO-REYNOLDS/AFP

Es ist eine Ankündigung mit Wucht: US-Präsident Donald Trump hat China offenbar um einen Aufschub seines Besuchs in Peking Ende März gebeten. „Um etwa einen Monat“, sagte er am Montag bei einer Veranstaltung im Weißen Haus. Als Grund nannte er den Iran-Krieg. „Wir sind im Gespräch mit China“, sagte Trump. Das Verhältnis sei „sehr gut“. Er würde „sehr gerne“ reisen, da stecke auch kein Trick dahinter, sagte er laut der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Es ist ganz einfach. Wir haben einen Krieg im Gange. Ich denke, es ist wichtig, dass ich hier bin. Daher könnte es sein, dass wir es ein wenig verschieben, nicht viel.“

Der Vizepräsident soll Donald Trump vom Krieg gegen Iran abgeraten haben. Nun steckt er im Dilemma: Er verteidigt den Einsatz – gerät aber in Erklärungsnot. Das zeigt sich bei einem Auftritt mit dem US-Präsidenten.

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