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21.08.2026
15:35 Uhr
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Anthropic macht den Anfang und wird künftig den Output seiner KI Claude mit einem Wasserzeichen versehen. Der Nachweis der Künstlichkeit löst nicht bei allen Nutzern Vorfreude aus.

Mensch und Maschine: Wer was tut, soll bei allen zukünftigen Modellen von Claude ersichtlich sein. Imago/Cavan Images
Die Realität hat im Jahr 2026 einen schweren Stand. Schätzungen zufolge sind inzwischen gut die Hälfte aller Social-Media-Posts, egal ob Instagram-Bildchen, Vorstandsrede oder Twitter-Rant KI-generiert. Die genauen Zahlen sind schwer zu ermitteln, schwanken je nach Plattform und Anlass. Manche scheinen bereits aufgegeben zu haben. Zum Beispiel Instagram-Chef Adam Mosseri. Der sagte vor einiger Zeit: „Wir werden davon abkommen, standardmäßig davon auszugehen, dass das, was wir sehen, real ist.“
Gängeln, ausbeuten, abzocken: Plattformen und Techfirmen verschlechtern systematisch ihre Produkte, die wir alle täglich nutzen. Warum machen wir diese „Enshittification“ eigentlich mit, fragt der Kritiker Cory Doctorow.
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