Lars von Triers Film „Melancholia“ zeigt zwei Planeten, die sich langsam aufeinander zu bewegen, und die Prämisse lautet, dass auch die Erde diese Kollision nicht überleben wird. Der Film zeigt die Tage und Stunden davor, in denen die Menschen in den Himmel schauen und dort ihre Zeit ablaufen sehen wie in einer Sanduhr. Alle wissen, dass es unweigerlich zur Katastrophe kommen wird, und niemand kann etwas daran ändern. Die große Explosion selbst zeigt der Film dann gar nicht mehr. Als es so weit ist, blendet er ab.
